Hauterkrankung Neurodermitis – Der Laser hilft

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Die Haut des Menschen ist nicht nur das größte Organ, sondern mitunter auch das Empfindlichste. Daher ist es manchmal nicht verwunderlich, wenn durch Sonne, Bakterien, Viren oder Keimen Hautentzündungen oder andere Hautirritationen entstehen. Eine sehr häufige Erkrankung in der heutigen Zeit ist die Neurodermitis. Während noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Fälle der an Neurodermitis erkrankten Menschen eher gering waren, ergeben neueste Studien, dass nahezu jeder fünfte Mensch in den Industrieländern an einer Form vom Neurodermitis leidet. Rund 60% der Patienten erkranken im Laufe des ersten Lebensjahres und dennoch kann die Erkrankung auch im Kleinkindalter und später sogar Erwachsene treffen.

Die Neurodermitis zeichnet sich meist durch schuppenartige Hautpartien ab, welche mit einem unangenehmen und ständigen Juckreiz einhergehen. Hierdurch wird die Haut meist noch roter und trockener und obwohl die Neurodermitis nicht ansteckend ist, wagen sich betroffene Menschen nur ungern unter andere Leute, aus Scham ihre Krankheit zu zeigen. Über Ursachen für das Auftreten der Krankheit sind sich Kritiker nicht schlüssig: Umwelteinflüsse, Ernährung, Klima, Allergene, Gendefekte oder erblich bedingte Veranlagungen sind aber meist Schlagworte, die in Zusammenhang mit Neurodermitis genannt werden. Unter Fachärzten wird das Krankheitsbild der Neurodermitis als „atopisch“ bezeichnet. Sie gehört ebenso wie Asthma oder Heuschnupfen zu den Erkrankungen, die nicht „zuordbar“ sind und demnach grundlos und ohne Vorwarnung auf den Menschen hereinbricht. Für Mediziner ist es bisher noch nicht möglich gewesen ein perfektes Behandlungsschema festzulegen. Neben Lichttherapien, Cremes, Tabletten und Salben werden die Patienten durch eine Reihe von weiteren Maßnahmen geschleust, mit der Prämisse, dass die Neurodermitis doch schlussendlich eine unheilbare Hauterkrankung ist. Die Krankheitsbilder selbst erscheinen oft schubweise in zeitlich nicht abschätzbaren Zeiträumen.

Eine Therapie der Neurodermitiserkrankung ist in einer Vielzahl der Fälle eine langwierige und äußerst kniffelige Angelegenheit, bei der der Erkrankte und häufig auch die Angehörigen einen individuellen Behandlungsplan durchlaufen müssen. Die äußerst trockene und empfindliche Haut des Patienten braucht viel Fett und Feuchtigkeit, welche auf Grundlagen von Salben und Cremes verbessert werden soll. Leider gibt es keine ausreichende Medikamente, die die Ekzemneigung auf Dauer verringern könnte. Dennoch ist es durch die Fachärzte möglich, die Leiden zu lindern. Diese empfehlen immer häufiger eine viel versprechende Klimatherapie in Kombination mit einer Lichtbehandlung. Hierbei kann sich durch das UV-Licht in der ersten Zeit zwar das Krankheitsbild verschlechtern, in der Regel tritt allerdings häufig eine Besserung ein und der Juckreiz geht zurück. Auch Eigenblutinjektionen, homöopathische Präparate und Akupunktur haben sich in der Vergangenheit als sehr nützlich erwiesen.

Doch eher durch Zufall hat sich eine ganze neue Behandlungsmethode im Kampf gegen Neurodermitis herausgestellt: die Laserlichttherapie. Durch das exakt frequentierte Licht wird eine systematische Behandlung über den gesamten Körper eingeleitet, um dort eine Neuordnung und Abtransport von Schadstoffionen zu erzielen. Die Haut reagiert durch das Licht extrem schnell und regt die Zellen sowie das Gewebe zur Neubildung an, so dass eine spürbare Verbesserung des Patienten schon nach wenigen Behandlungen möglich ist. Besonders wichtig: die Sitzungen unter der Laserlampe sind absolut schmerzfrei und rufen keine unerwünschten Nebenwirkungen oder Komplikationen hervor. Dennoch gibt es ein Manko: der Laser verhindert natürlich nicht, dass sich neue Hautirritationen bilden. Nichtsdestotrotz sind die Patienten begeistert von der Laserbehandlung und sind über die Ergebnisse im Großen und Ganzen mehr als zufrieden.

Obwohl sich nun einige Krankenkassen bereit erklärt haben, die Kosten der Behandlungen zu tragen, gibt es immer noch private sowie gesetzliche Kassen, die nicht für die Begleichung der Rechnungen aufkommen. Daher werden einige Patienten die Kosten zwischen 100 und 250€ pro Sitzung allein tragen müssen.

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