Schönheitsoperationen bei Jugendlichen

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Wer möchte in jungen Jahren nicht unbedingt einem Idol ähnlich sehen? Ob Schauspieler, Sängerin oder Sportlerin – wer das Talent und gute Aussehen hat, kommt ohne Frage gut bei den Jugendlichen an. Nicht selten ist der Wunsch groß ebenso erfolgreich oder wenigstens dem Star ähnlich zu sein. Aber auch durch das gesellschaftliche Denken erhalten immer mehr Chirurgen Besuch von Jugendlichen: entweder ist der Busen zu klein, die Nase schief, der Bauch zu wabbelig oder die Oberschenkel zu kräftig. Statt Sport zu treiben oder die Natur gewähren zu lassen, soll der Arzt das Skalpell in die Hand nehmen, die Fehler richten und den Barbie-Körper auf 90-60-90 Maße richten.

Schönheitsoperationen bei Jugendlichen im Trend

Attraktive Jugendliche am StrandWas bei dem Großteil aller Teenager nur Wunschdenken ist und kaum realisierbar wäre aufgrund des finanziellen Hintergrundes, wird von anderen Jugendlichen leicht auf die Schulter genommen: Aussehen wie das große Idol – koste es was es wolle. Eine Busen–OP, weil man in der Schule schief angesehen wird: der Preis zum makellosen Aussehen ist fast gleichgültig. Dabei lässt sich so eine OP aber gerade was kosten: eine Busen-OP kostet ungefähr zwischen 5000-6000 Euro und da die Krankenkassen nur aus gesundheitlichen Gründen eine derartige Operation bezahlen, muss entweder das eigene Taschengeld gespart oder auf die Großzügigkeit und das Einverständnis der Eltern gehofft werden.
Bereits 20 % aller Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren wünschen sich eine Veränderung ihres Körpers, die nur durch eine Schönheitsoperation machbar wäre. Hauptsächlich wünschen sich Mädchen eine Veränderung, während dieses Thema bei den Jungen eher nebensächlich ist.

Keine Garantien bei Schönheitsoperationen

Aber gibt es eine Garantie, dass die OP erfolgreich verläuft? Ist das gewünschte Ergebnis gleichermaßen mit dem Original vergleichbar? Denken die Jugendlichen auch nur eine Sekunde an die Spätfolgen? Eine Schönheits-OP nur um sein eigenes Selbstwertgefühl zu steigern und somit der Eitelkeit zu unterliegen?
Kein Gedanke wird an Schmerzen oder Missgeschicke vergeudet. Dabei sind Schmerzen nach der OP kaum zu vermeiden. Während der Narkose werden Implantate eingesetzt, Knochen gebrochen, Fett abgesaugt oder Muskeln gerichtet. Der eigene Körper wird ziemlich traktiert – kein Wunder, wenn nach dem Eingriff diverse Körperpartien anschwellen, blau anlaufen oder sich entzünden. Schmerzmittel gibt es viele, nur meist helfen diese begrenzt: wer schön sein will, muss eben leiden.

Das wahre Ergebnis einer solch ästhetischen Operation wird meist sowieso erst einige Wochen später richtig erkennbar, wenn die Schwellungen abgeklungen sind und Verbände oder Gipsbandagen entfernt werden können.
Aber was passiert, wenn auch mal Fehler während einer solchen OP auftreten? In einigen Fällen waren die Folgen einer Schönheitsoperation geradezu fatal: das Einfallen von Busen nach Implantat-Operationen, Vernarbungen oder Entzündungen von Gewebepartien oder schiefe Korrekturen sind fast täglich in den Medien zu verfolgen. Zudem kommt auch noch erschwerend hinzu, dass viele Teenager während ihrer Pubertät in Wachstumsphasen stecken und somit Gefahr laufen, dass der Körper diverse Implantate wieder abstößt. Auch das Verwachsen von Korrekturen ist zudem möglich, da der Körper noch weiter wächst und sich die Natur nicht lumpen lässt. Ob diese Ergebnisse den Jugendlichen dann noch gefallen ist eher fragwürdig. Es sollte nie vergessen werden, dass jeder Mensch individuell ist und jeder im Einzelnen etwas ganz besonderes darstellt. Wen interessiert dieser Schauspieler oder jene Soul-Diva noch in einigen Jahren?

Es sollte immer bedacht sein, dass der Effekt einer ästhetischen OP völlig nach hinten losgehen kann, den man schlussendlich eventuell schwierig korrigieren könnte.

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