Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
6. Oktober
2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:
Babler geht – SPÖ-Krise bleibt?
Der glücklose Parteichef Andreas Babler zieht sich auf Raten
zurück, eine Dreierspitze übernimmt: Wenn sich Markus Marterbauer von
seiner Krebserkrankung erholt, steigt er zum Vizekanzler auf. Die
Hoffnung in vielen Bundesländern: Marterbauer ist bis zum Parteitag
im Frühjahr 2027 so fit, dass er die zerstrittene SPÖ auch als
Parteivorsitzender einen und in ruhigere Gewässer führen kann –
gemeinsam mit den geschäftsführenden Vorsitzenden Eva-Maria
Holzleitner und Philip Kucher. Doch sind mit dieser Kompromisslösung
die tiefen Zerwürfnisse in der SPÖ wirklich überwunden? Oder sind die
Personaldebatten damit nur aufgeschoben statt aufgehoben? Was wird
eigentlich aus Gerhard Zeiler und seinen Unterstützern? Und was
bedeutet das für die Regierungsarbeit? Martin Pusch und Miriam Ressi
unterwegs in einer teils ratlosen Partei.
Im Studio: Philip Kucher, designierter Co-Parteivorsitzender SPÖ
Der Social-Media-Präsident
Seit 2024 hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen kein
großes Interview mehr gegeben. Seit seiner Wiederwahl vor vier Jahren
setzt der Bundespräsident vor allem auf Kommunikation via Social
Media. Ein Trend, den die FPÖ perfektioniert hat. Aber ist das
problematisch? Und warum geht der Präsident kritischen Interviews aus
dem Weg? Laura Franz und Patrick Gruska sprechen unter anderem mit
dem Vorgänger von Alexander Van der Bellen im Amt des
Bundespräsidenten, Heinz Fischer, und haben es geschafft, auch dem
aktuellen Amtsinhaber ein paar Fragen zu stellen.
Der Problem-Arzt – und keine Konsequenzen
Patientinnen erheben schwere Vorwürfe gegen einen Gynäkologen in
Wien: Er soll sie mehrfach verbal beleidigt und fachlich mangelhaft
behandelt haben. Außerdem mussten diese immer wieder für Leistungen
bezahlen, obwohl der Arzt die gleiche Leistung bei der ÖGK
eingereicht haben soll. Der Verdacht der Doppelverrechnung und damit
der Bereicherung steht im Raum – die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Der Fall ist der ÖGK und der Ärztekammer gut bekannt – und das
mittlerweile seit Jahren. Dennoch ist die Ordination nach wie vor
geöffnet. Warum gibt es keine Konsequenzen? Yilmaz Gülüm und Barbara
Piontek haben recherchiert und wollten generell wissen: Haben die
Behörden ausreichend starke Hebel und auch den Willen, um
Patientinnen und Patienten vor schlechten Ärzten zu schützen?