Schönheit

FPÖ-Schmiedlechner zu Lagerhaus-Kahlschlag: „Fisch fängt beim Kopf zu stinken an!“

Sankt Pölten (OTS) – „Jetzt müssen nicht nur Management, Vorstand und
Aufsichtsrat Rede
und Antwort stehen. In diesem Fall kann man nicht einfach so zur
Tagesordnung übergehen. Denn: Es geht nicht nur um Zahlen auf dem
Papier, sondern um Arbeitsplätze, Existenzen, Familien und um über
Jahrzehnte gewachsene regionale Strukturen“, reagiert der nö. NAbg.
Peter Schmiedlechner auf den drohenden Lagerhaus-Kahlschlag.

„Regionalität darf kein ÖVP-Wahlkampfslogan sein. Wer
Regionalität predigt, muss auch für Regionalität kämpfen, wenn es
ernst wird“, so Schmiedlechner weiter und fordert eine lückenlose
Aufarbeitung des drohenden Desasters.

„Bevor unten Standorte zugesperrt und Mitarbeiter geopfert
werden, will ich wissen, was oben passiert ist. Wo waren Management,
Vorstand und Aufsichtsrat? Wer wusste wann über die Entwicklung
Bescheid? Wer hat welche Entscheidungen getroffen, wer hat sie
kontrolliert und wer übernimmt heute dafür die Verantwortung?“, nimmt
FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner auch die lange Liste der
regionalen Funktionäre in die Pflicht.

„Aufsichtsrat kommt von Aufsicht. Ein solcher Posten ist kein
Schmuckstück für die Visitenkarte und kein Versorgungsposten für
Funktionäre. Wer Verantwortung übernimmt, muss kontrollieren,
hinterfragen und notfalls einschreiten“, stellt Schmiedlechner klar.

„Wenn überall dieselben Netzwerke sitzen, darf am Ende nicht
herauskommen, dass jeder zuständig war, aber plötzlich niemand etwas
gewusst haben will. Die Mitarbeiter, Kunden und Mitglieder haben ein
Recht auf die Wahrheit“, spricht Schmiedlechner auch die vielen
Überschneidungen im Umfeld von Bauernbund, Landwirtschaftskammer und
genossenschaftlichen Strukturen an.

Sollten trotz aller Bemühungen Arbeitsplätze tatsächlich nicht
erhalten werden können, fordert Peter Schmiedlechner einen
umfassenden und fairen Sozialplan: „Wer jahrelang von der Arbeit
seiner Beschäftigten profitiert hat, darf diese Menschen jetzt nicht
einfach vor die Tür setzen. Es braucht einen Sozialplan, der diesen
Namen auch verdient.“