Wien (OTS) – Im Zusammenhang mit den Vorfällen rund um das
Karl-Lueger-Denkmal
distanzieren sich der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) und der
Wiener Stadtverband (WStV) unmissverständlich von jeder Form des
Antisemitismus, politischem Fanatismus und Gewalt gegen
Andersdenkende.
Dem MKV und dem WStV ist bekannt, dass jene Person, die ein Banner
der Kunstinstallation entfernte, Mitglied einer dem Wiener
Stadtverband angehörenden Korporation ist. Aus Gründen der
Transparenz machen MKV und WStV diesen Umstand von sich aus
öffentlich.
Antisemitismus und jede Form extremistischer oder politisch
motivierter Gewalt widersprechen unserem christlichen Menschenbild
und den Werten unseres Verbandes. Die betroffene Korporation wurde
aufgefordert, den Sachverhalt binnen 24 Stunden vollständig
aufzuklären und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
MKV-Bundesobmann Thomas Weickenmeier erklärt: „Sollte sich
bestätigen, dass ein Mitglied einer unserer Korporationen gegen
unsere Grundwerte verstoßen hat, wird dies nicht ohne Konsequenzen
bleiben. Antisemitismus hat in unserem Verband keinen Platz.“
WStV-Landesobmann Manuel Stocker ergänzt: „Unsere Grundsätze
gelten ausnahmslos. Wer ihnen zuwiderhandelt, muss auch die
Konsequenzen dafür tragen. Gerade als katholischer Verband sehen wir
uns der Menschenwürde und einem verantwortungsvollen Umgang mit der
Geschichte verpflichtet.“