Aschbach (OTS) – Mit einer umfassenden Investition am Standort
Aschbach setzt die
Berglandmilch ein klares Zeichen für die Zukunft der heimischen
Milchwirtschaft. Durch den Ausbau der Topfen- und
Frischkäseproduktion werden die Produktionskapazitäten erweitert,
modernste Abfülltechnologien installiert und die Voraussetzungen für
neue Produktentwicklungen geschaffen. Das Investitionsprojekt wird im
Rahmen des Investitionspakets des Landes Niederösterreich gemeinsam
mit EU und Bund unterstützt.
Künftig können am Standort jährlich rund 15.000 Tonnen Topfen
sowie 7.000 Tonnen wärmebehandelter Frischkäse produziert werden.
Gleichzeitig ermöglichen neue Abfüllanlagen zusätzliche
Verpackungsformate und schaffen mehr Flexibilität bei der Entwicklung
innovativer Produkte. Auch in den Bereichen Qualität, Hygiene und
Prozesseffizienz setzt Berglandmilch mit der Investition neue
Maßstäbe.
„Wir sehen, dass Topfen und Frischkäse stark wachsende Segmente
sind. Vor allem bei jungen Konsumentinnen und Konsumenten gewinnen
diese Produkte kontinuierlich an Bedeutung. Deshalb investieren wir
als Berglandmilch gezielt in diesen Bereich und entwickeln unser
Sortiment laufend weiter“, erklärt Berglandmilch-Geschäftsführer
Josef Braunshofer.
Als größte Molkereigenossenschaft Österreichs verfolgt
Berglandmilch das Ziel, Markttrends frühzeitig aufzugreifen und
gleichzeitig langfristige Perspektiven für ihre bäuerlichen
Eigentümerinnen und Eigentümer zu schaffen. Die Investition in
Aschbach stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens,
sondern auch die regionale Wertschöpfung und den Wirtschaftsstandort
Niederösterreich.
Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich,
betont bei einem gemeinsamen Betriebsbesuch bei der Berglandmilch in
Aschbach-Markt: „Solche Investitionen wirken weit über den einzelnen
Betrieb hinaus. Sie stärken nicht nur die Unternehmen, die ihre
Standorte weiterentwickeln, Innovationen vorantreiben und in die
Zukunft investieren, sondern bringen auch vielen weiteren Betrieben
unterschiedlicher Branchen und Größen Aufträge. So entstehen
zusätzliche Wertschöpfung, Beschäftigung und neue wirtschaftliche
Impulse. Genau diese regionalen Wirtschaftskreisläufe machen unseren
Standort stark und sichern Arbeitsplätze in Niederösterreich.“
Auch LH-Stv. Stephan Pernkopf bestärkt: „Die Verarbeitung und
Vermarktung von Lebensmitteln ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in
Niederösterreich, den wir damit weiter forcieren. All diese
Investitionsprojekte haben gemeinsam, dass damit die Wirtschaft und
die Landwirtschaft gleichsam gestärkt werden. Denn wenn die
lebensmittelverarbeitenden Unternehmen ausbauen, dann bauen sie auf
die Qualität der angelieferten Produkte der heimischen Bäuerinnen und
Bauern.“
Der Standort Aschbach zählt zu den wichtigsten
Produktionsstandorten der Berglandmilch und wird durch den Ausbau
gezielt für zukünftige Marktanforderungen weiterentwickelt. Mit dem
Projekt unterstreicht die Genossenschaft ihren Anspruch, Innovation,
höchste Produktqualität und regionale Herkunft erfolgreich
miteinander zu verbinden.