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42 Wels startet erste Kohorte mit 59 Lernenden – 42 Vienna begrüßt 55 in der achten Kohorte

Wien/Wels (OTS) – Meilenstein für die digitale Bildung in Österreich:
Mit dem Start der
ersten Kohorte am Standort 42 Wels ist das Ausbildungsangebot von 42
nun auch in Oberösterreich vertreten. In Zeiten der Künstlichen
Intelligenz setzen beide 42 Standorte in Österreich auf Talente, die
digitale Technologie nicht nur anwenden, sondern verstehen,
entwickeln und aktiv mitgestalten.

Am 28. September 2026 haben 55 neue Studierende am Digital
Excellence Campus 42 Vienna offiziell ihre Ausbildung begonnen. Am 5.
Oktober startete die Kohorte erstmals in 42 Wels, wo 59 Studierende
begrüßt wurden. Insgesamt haben damit 114 Personen ihre Ausbildung an
den beiden Standorten begonnen. Künstliche Intelligenz verändert die
Wertschöpfung und Gesellschaft radikal. 42 Vienna und 42 Wels setzen
genau hier mit ihrer innovativen Ausbildung an. Der Engpass in der
digitalen Transformation sind nicht die Technologien selbst, sondern
die Menschen, die sie tiefgreifend verstehen und produktiv umsetzen
können.

„Unser Bildungssystem muss innovativer werden und sich von
klassischen Lernmodellen lösen. Genau das ermöglichen 42 Wels und 42
Vienna: Sie eröffnen Menschen einen praxisnahen, projektbasierten
Zugang zu Bildung und Technologie. Ich freue mich sehr, dass wir 42
nun auch nach Wels und damit nach Oberösterreich bringen konnten. So
können die Talente von 42 künftig auch die oberösterreichische
Wirtschaft mit neuen Perspektiven bereichern und einen spürbaren
Beitrag leisten. Denn die Fähigkeit, anders zu denken und neue Ideen
einzubringen, brauchen wir, um die Zukunft aktiv zu gestalten“, sagt
Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, stellvertretende Obfrau von 42
Austria und CEO von Fronius.

Zwtl.: KI-nativ werden: Verstehen und entwickeln statt nur anwenden

KI-Werkzeuge werden leichter zugänglich. Um sie sinnvoll
einzusetzen und eigene Lösungen zu entwickeln, braucht es jedoch
technisches Verständnis und Problemlösungskompetenz. Die Lernenden
der ersten Kohorte in Wels und der achten Kohorte in Wien arbeiten
von Beginn an mit Python und setzen sich mit KI-Schwerpunkten
auseinander. So lernen sie, KI nicht nur anzuwenden, sondern digitale
Systeme zu verstehen und mitzugestalten.

Zwtl.: Peer-to-Peer: Eigenverantwortung und Zusammenarbeit, Skills
die wirklich zählen

„42 in Österreich ist ein Trendsetter für Peer-to-Peer-Ausbildung
im IT-Bereich. In einem sich ständig wandelnden Umfeld müssen wir
unsere Kompetenzen für kontinuierliches Lernen stärken und Neugier
fördern. Der Start von 42 Wels ist ein wichtiger Schritt, um diesen
Lernansatz auch in Oberösterreich zu verankern und noch mehr Menschen
den Zugang zu einer praxisnahen IT-Ausbildung zu ermöglichen. 42 ist
keine Coding School, sondern es wird durch diese Ausbildung das
Rüstzeug für die AI Transformation vermittelt und weitergegeben“,
sagt Andreas Gschwenter, Obmann von 42 Austria und CIO der Raiffeisen
Bank International (RBI).

Das Bildungskonzept kommt ohne Lehrkräfte und Vorlesungen aus;
die Teilnahme ist kostenlos. Die Studierenden wachsen an echten
Herausforderungen, arbeiten lösungsorientiert in Teams und sind für
ihren eigenen Lernfortschritt verantwortlich. Dabei entwickeln sie
exakt jene Fähigkeiten, die im KI-Zeitalter den Unterschied
ausmachen: kritisches Denken, Problemlösungskompetenz, Resilienz und
starke Teamfähigkeit.

„KI verändert unsere Welt spürbar. Abwarten ist keine Strategie,
denn der Mehrwert von Technologie entsteht erst durch Menschen, die
damit echten Impact erzeugen können. Mit dem Start von 42 Wels wird
nun ein Ziel Wirklichkeit, für das ich im Februar 2024 angetreten
bin: 42 über Wien hinaus in Österreich zu verankern“, erklärt Florian
Brunner, Geschäftsführer von 42 Vienna und 42 Wels. „Bei 42 in
Österreich bilden wir keine rein passiven Anwender:innen aus, sondern
KI-native Gestalter:innen. Unsere neuen Kohorten beweisen einmal
mehr: Digitale Souveränität fällt nicht vom Himmel, sie wird durch
moderne Bildungsangebote aktiv aufgebaut.“

Zwtl.: Vielfalt als Nährboden für Innovation

Mit dem Start der ersten Kohorte in Wels und der achten in Wien
setzt 42 in Österreich auch weiterhin ein klares Zeichen für
Diversität in der Tech-Welt. Der Frauenanteil bei 42 Vienna beträgt
26 %, dicht gefolgt von 42 Wels mit 25 %. Das Durchschnittsalter
liegt bei rund 29 Jahren in Wien und 34 Jahren in Wels – ein Beleg
dafür, dass 42 lebenslanges Lernen fördert und Menschen in
unterschiedlichen Lebensphasen eine Qualifizierung ermöglicht.
Technologie braucht unterschiedliche Perspektiven – der barrierefreie
Zugang ermöglicht es Talenten, unabhängig von ihrer Herkunft oder
formaler Vorbildung, ihre eigenen Maßstäbe zu setzen und ihr
Potenzial in praxisrelevante Kompetenzen zu übersetzen.