Wien (OTS) – Die Teuerung – gestiegene Frächter-, Personal- und
Sachkosten – macht
auch vor dem Tarif der Abschleppgruppe der Stadt Wien nicht Halt. Um
kostendeckend zu wirtschaften, ist eine Tarifanpassung mit
Wirksamkeit ab November 2026 notwendig: Der Abschlepptarif wird von
301,- auf 355,- Euro und die Gebühr für die PKW-Verwahrung in Wien
Simmering von 11,- auf 13,- Euro pro Tag angepasst. Damit wird ein
Kostendeckungsgrad von 100 % erreicht, jedoch kein Gewinn erzielt.
Zwtl.: Letzte Erhöhung vor drei Jahren
Zuletzt wurde der Abschlepptarif mit 1. Dezember 2023 erhöht (
basierend auf der Datenbasis 2021). Dieser Tarif ist nicht mehr
kostendeckend, allein die Frächterkosten sind seither um 43 %
gestiegen. Da mit der Abschleppung von Fahrzeugen private
Transportunternehmen beschäftigt werden (nach Ausschreibung), ist
dies für die Kalkulation wesentlich. Zum Vergleich: private
Abschleppdienste verlangen in Wien für die Entfernung eines PKW´s von
Privatflächen zwischen 395,- und 432,- Euro, für die Verwahrung
zwischen 20,- und 24,90 Euro pro Tag.
„Diese Kosten lassen sich einfach vermeiden: Hält man sich an die
Verkehrsregeln, wird man nicht abgeschleppt,“ bringt es 48er-Chef
Josef Thon auf den Punkt. Abschleppungen sorgen dafür, dass der
fließende Verkehr in der Stadt nicht behindert wird (was gut für´s
Klima ist) und Ladezonen freigehalten werden.
Die neuen Tarife gelten ab 1. November 2026. (Schluss) MA48