St. Pölten (OTS) – „Der Ringschluss Wiener Neustadt ist das aktuell
größte, in Umsetzung
befindliche Verkehrsprojekt des Landes und wir liegen voll im
Zeitplan. Die Bevölkerung wird entlastet und der Wirtschaftsstandort
gestärkt. Das ist gut für Niederösterreich“, betont Verkehrslandesrat
LH-Stellvertreter Udo Landbauer im Zuge seiner Baustellen-Begehung
gemeinsam mit Wiener Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger diese
Woche.
„Der Baufortschritt beim Ringschluss ist wirklich beeindruckend.
Man sieht mittlerweile sehr deutlich, dass hier eines der wichtigsten
Infrastrukturprojekte für Wiener Neustadt nach jahrzehntelangen
Diskussionen endlich sichtbare Realität wird. Damit schaffen wir eine
wichtige Voraussetzung für die Verkehrsentlastung in der Stadt,
insbesondere in der Grazer Straße und der Nestroystraße – und damit
für mehr Lebensqualität für die Menschen. Mein Dank gilt allen
Beteiligten – dem Land Niederösterreich als Projektbetreiber, den
ausführenden Unternehmen und vor allem den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern auf der Baustelle“, erklärt Schneeberger.
So wurde etwa die Neugestaltung der nördlichen Anschlussstelle B
60/B 21b/B 17 Ende Juli fertiggestellt, ebenfalls bereits
abgeschlossen sind die Verlegung der Landesstraße L 4089 im Norden
sowie der begleitende Geh- und Radweg entlang der B 60. Zudem wurde
auf der gesamten Trassenlänge die Dammschüttung fertiggestellt.
Von insgesamt sechs Brückenbauwerken konnten fünf bereits zur
Gänze abgeschlossen werden, beim letzten verbleibenden, dem
Brückenobjekt 1 – „Anbindung alte Fabrik“, sind nur mehr Restarbeiten
offen.
Währenddessen ist der Umbau der Kreuzung B 53/S 4/B 17 unter
vollständiger Aufrechterhaltung des Verkehrs weiter in vollem Gange.
Auch Pflasterungsarbeiten, der Einbau der zementstabilisierenden
Tragschicht auf der Haupttrasse sowie die Errichtung des Lärmschutzes
laufen auch Hochtouren. Die Überführungen „Am Triangel“ und „Rechte
Kanalzeile“ werden noch im Oktober für den Verkehr freigegeben.
Bei der Umsetzung wird insbesondere auch auf
niederösterreichische und regional verankerte Unternehmen gesetzt.
Fertigstellung und Verkehrsfreigabe des Gesamtprojektes sind im
Herbst 2027 geplant.
„Wir investieren hier rund 45 Millionen Euro in eine zentrale
Verkehrsmaßnahme, die Wiener Neustadt, Lichtenwörth und die gesamte
Region nachhaltig entlastet und für mehr Sicherheit auf unseren
Straßen sorgt. Für mich zählt, dass unsere Landsleute davon
profitieren und die Verbesserungen im Alltag auch ankommen“, so
Landbauer.
Weitere Informationen: Büro LH-Stv. Landbauer, Pressesprecher
Alexander Murlasits, Telefon: 0676/81213742, E-Mail:
[email protected]