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UNDP zu Gast im Haus der Philanthropie: Gemeinsam mehr Wirkung für die internationale Zusammenarbeit

Wien (OTS) – Wie kann internationale Zusammenarbeit angesichts einer
sich
grundlegend verändernden Finanzierungslandschaft künftig noch
wirksamer gestaltet werden? Und welchen Beitrag können Philanthropie,
Zivilgesellschaft, Wirtschaft, öffentliche Institutionen und
internationale Organisationen im Rahmen sektorübergreifender
Zusammenarbeit leisten?Diesen Fragen widmete sich ein hochrangiger
Rundtisch am 8. September im Haus der Philanthropie in der Wiener
Alten Börse. Auf Einladung des Verbands für gemeinnütziges Stiften (
VgS) traf Susan Brown, Assistant Secretary-General des United Nations
Development Programme (UNDP) , dabei mit Samira Rauter (Peopleshare
Foundation und BildungTomorrow), Franz Karl Prüller und Günther
Lutschinger (Verband für gemeinnütziges Stiften) sowie
Vertreter:innen von gemeinnützigen Stiftungen zusammen. Diskutiert
wurde unter anderem darüber, wie lokal verankerte Lösungen
unterstützt und unterschiedliche Akteur:innen über Ländergrenzen
hinweg erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Dazu Samira Rauter , Stifterin und Gründerin des Hauses der
Philanthropie : „Viele gesellschaftliche Herausforderungen sind
längst nicht mehr national begrenzt. Indem das Haus seine
Verbindungen zu internationalen Stiftungen, Social Entrepreneurs und
philanthropischen Netzwerken weiter ausbaut, kann es Wien noch
stärker als Standort moderner Philanthropie etablieren.“
Das Haus der Philanthropie , 2017 gegründet, ist ein Ort der Co-
Kreation für gemeinnützige Stiftungen und philanthropische
Organisationen mit vielseitigen Schwerpunkten und Wirkungsbereichen.
Es bietet Raum für all das, was gemeinnützige Stiftungen und
Organisationen täglich beschäftigt – von nachhaltigen Projekten für
benachteiligte Menschen und ihrem Umfeld bis hin zum Umgang
miteinander oder auch Unternehmertum mit Social Impact. Aktuell
arbeiten an diesem historischen Ort des Geldes 16 gemeinnützige
Stiftungen und Organisationen.

„Für uns ist der hochrangige Besuch des UNDP eine Anerkennung der
weitreichenden Wirkungskraft des gemeinnützigen Stiftungssektors“ ,
betont Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Verbands für
gemeinnütziges Stiften, und führt aus: „Wir wollen nicht bei der
Feststellung stehen bleiben, dass Zusammenarbeit wichtig ist.
Entscheidend ist, herauszufinden, wo die jeweiligen Stärken
tatsächlich ineinandergreifen und daraus konkrete gemeinsame Wirkung
entstehen kann. Voraussetzung dafür ist, die jeweiligen
Institutionen, Arbeitsweisen und Kompetenzen besser kennenzulernen.
Denn letztlich geht es darum, gemeinsam dort mehr zu bewirken, wo
Unterstützung gebraucht wird – indem gute, lokal verankerte Lösungen
gestärkt, Wissen und Ressourcen gebündelt und erfolgreiche Ansätze
über Länder und Regionen hinweg weitergetragen werden.“