Wien (OTS) – Die Technology Talks Austria 2026, die am 10. und 11.
September 2026
– im direkten Anschluss an das FFG-Forum – stattfanden, brachten
unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a
Resilient Future“ hochkarätige Diskussionen und wertvolle
Erkenntnisse, wie wir in Europa wissenschaftliche Exzellenz besser
und rascher in technologische Führungsrolle, industrielle Stärke,
strategische Autonomie und langfristige Resilienz umsetzen können. An
der Ausrichtung der relevantesten Forschungs- und
Technologiekonferenz Österreichs mit europäischer Perspektive waren
insgesamt 48 Partner:innen aus der heimischen FTI-Community
beteiligt.
Zwtl.: Mehr als 1.000 Teilnehmende
Mit mehr als 1.000 Teilnehmenden über die beiden Tage hinweg, 140
Speaker:innen und insgesamt rund 30 Stunden Programm in 2 Keynotes, 6
Plenary Sessions, 3 Jungforschenden-Events, 12 Workshops und 5 Side
Events – ergänzt durch ein Get Together und eine Exhibition mit zehn
Ausstellenden – wurde das Thema „Empowering Europe: Technological
Leadership for a Resilient Future“ von verschiedenen Seiten
beleuchtet und Vorschläge für eine Verbesserung der Situation
erarbeitet.
Zwtl.: Kooperation aller Stakeholder
Es ist wesentlich, dass an solchen Debatten alle Stakeholder
entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Innovationskette –
Wissenschaft/Forschung, Wirtschaft/Industrie und Politik/öffentliche
Hand – beteiligt sind. „Gemeinsam entwickeln wir hier konkrete
Perspektiven für Europas technologische Zukunft“, erläutert Brigitte
Bach, Sprecherin der Geschäftsführung des AIT Austrian Institute of
Technology und Vorsitzende des Veranstaltungskuratoriums der
Technology Talks Austria. „Dabei diskutieren wir zentrale
technologische Entwicklungen und wichtige Zukunftsfragen“, betont
Andreas Kugi, Vorsitzender des Programm-Komitees der Technology Talks
Austria und Scientific Director des AIT.
Zwtl.: Hochkarätige Speaker:innen
Auf der Bühne diskutierten u. a. Christian Ehler (EU-Parlament),
Jo De Boeck (imec), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (EU-Parlament),
Dominique Foray (EPFL Lausanne), Sabine Herlitschka (Infineon/IV),
Lars Reger (NXP Semiconductors) und Natalie Guichard (EDA) über
resiliente Infrastrukturen, Innovationsökosysteme, industrielle
Führungsfähigkeit, Dual-Use-Technologien und technologische
Souveränität.
Zwtl.: Impulse für das Innovations-Ökosystem
Hier einige Key Messages aus den reichhaltigen und fundierten
Debatten:
– Forschungs- und Innovationspotenzial in dauerhafte Stärke
verwandeln: Europa verfügt über exzellente Forschung, innovative
Start-ups und eine starke Industrie. Entscheidend ist, daraus global
erfolgreiche Unternehmen und industrielle Wertschöpfung zu entwickeln
und zugleich durch langfristigen Kompetenzaufbau, leistungsfähige
Forschungsinfrastrukturen und kritische Masse technologische
Führungspositionen zu sichern.
– Mehr Geschwindigkeit: Im globalen Technologiewettbewerb wird
Geschwindigkeit zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Europa muss Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen,
Investitionen schneller mobilisieren und erfolgreiche Technologien
rascher skalieren.
– Auf europäische Stärken fokussieren: Europa muss nicht in jeder
Technologie selbst führend sein, sondern sollte dort kritische Masse
und internationale Führungspositionen aufbauen, wo wissenschaftliche
Exzellenz, industrielle Stärke und strategische Relevanz
zusammenkommen.
– Resilienz von Beginn an mitdenken: Kritische Infrastrukturen und
technologische Systeme müssen von Beginn an robust, anpassungsfähig
und sicher gestaltet werden; dazu gehören auch diversifizierte
Lieferketten und ein verlässlicher Zugang zu kritischen Technologien.
– Forschung und Industrie enger verbinden: Wissenschaftliche
Exzellenz muss schneller in technologische und wirtschaftliche
Wirkung übersetzt werden – durch durchgängige Transferpfade zwischen
Universitäten, außeruniversitärer Forschung, Start-ups und Industrie
sowie durch bessere Möglichkeiten für Demonstration, Erprobung und
Skalierung.
– Mehr Wachstumskapital mobilisieren: Ein tieferer und stärker
integrierter europäischer Kapitalmarkt, mehr privates
Wachstumskapital und attraktive Exit-Möglichkeiten sind entscheidend,
damit innovative Unternehmen in Europa skalieren können.
– Europa als einen Markt denken: Technologische Unternehmen brauchen
einen europäischen Heimatmarkt, in dem sie rasch skalieren können.
Dafür müssen nationale Fragmentierung und regulatorische Hürden
reduziert und strategische Investitionen stärker europäisch
koordiniert werden.
– Zugang zu kritischen Ressourcen sichern: Technologische
Souveränität braucht verlässlichen Zugang zu kritischen Rohstoffen,
Energie und Vorprodukten. Europa muss einseitige Abhängigkeiten
reduzieren, Kreislaufwirtschaft und Substitution vorantreiben und
seine Lieferketten durch diversifizierte internationale
Partnerschaften resilienter gestalten.
Dual-Use-Potenziale strategisch berücksichtigen: Viele Schlüsseltechnologien sind sowohl für zivile als auch für Sicherheitsnund Verteidigungsanwendungen relevant. Diese Wechselwirkungen sollten frühzeitig berücksichtigt und Sicherheit im Sinne von „Security by Design“ von Beginn an mitgedacht werden.n- Technologische Souveränität stärken: Technologische Souveränität
bedeutet nicht Autarkie, sondern die Fähigkeit Europas, bei
kritischen Technologien selbstbestimmt entscheiden und handeln zu
können und über die dafür notwendigen Kompetenzen und Kapazitäten zu
verfügen – bei gleichzeitiger Offenheit für vertrauenswürdige
internationale Partnerschaften.
Fotos und Downloads auf der Website www.technology-talks-
austria.at
Zum Nachschauen der Technology Talks Austria 2026 finden Sie auf
unserer Website www.technology-talks-austria.at Fotos zu den Plenary
Sessions, Workshops, Special Events und Networking Events. Darüber
hinaus stellen wir unter www.technology-talks-austria.at/downloads
sukzessive Workshop-Resümees zum Download bereit. Außerdem finden Sie
dort auch ein Highlights-Video.
Zwtl.: Save the Date: Technology Talks Austria 2027 am 9. und 10.
September 2027
Nach der Konferenz ist vor der Konferenz: Notieren Sie sich in
Ihrem Kalender bereits den Termin für die Technology Talks Austria
2027, die am 9. und 10. September 2027 wieder back to back mit dem
FFG-Forum im Wiener MuseumsQuartier stattfinden werden.
Zwtl.: Getragen von der österreichischen FTI-Community
Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian
Institute of Technology in enger Kooperation mit dem
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, dem
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dem
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft und der
Industriellenvereinigung.
Als wissenschaftliche Partner sind acatech, AIT, Christian
Doppler Gesellschaft, Forschung Austria, Institute of Science and
Technology Austria, TU Austria, Österreichische Akademie der
Wissenschaften und Österreichischer Wissenschaftsfonds eingebunden.
Zwtl.: Starke Partnerschaften
Als Event-Partner mit an Bord sind JOANNEUM RESEARCH/Land
Steiermark und TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben).
Partnerschaften wurden weiters fixiert mit AI Factory Austria AI:AT,
accent, ams OSRAM, AT&S AG, Austrian Cooperative Research (ACR),
Austria Innovativ, Austria Presse Agentur APA, Austria
Wirtschaftsservice (AWS), Boehringer Ingelheim, Bosch,
Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), Cercle Diplomatique,
Die Presse, ESA Phi-Lab Austria, ESBS Austria, Gaia-X-Hub Austria,
InnoRegio Styria, Innovation Salzburg, Kunsthalle Wien, Ludwig
Boltzmann Gesellschaft (LBG), message, Salzburg Research, Siemens
Healthineers, Steirische Wirtschaftsförderung SFG, MuseumsQuartier
Wien, Neat, Plattform Industrie 4.0, Stadt Wien, Tecnet Equity, TU
Wien Spinoff Factory, UNICEF, Verein zur Förderung von Forschung und
Innovation (VFFI), Volkshilfe Wien und Wirtschaftskammer Österreich (
WKO).
Programm, Speaker und Nachlese: www.technology-talks-austria.at
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at