Schönheit

Tag der offenen Moschee 2026: Begegnung als Brücke zwischen Religionen

Wien, Graz, Salzburg, Villach (OTS) – Der Tag der offenen Moschee am
Sonntag, den 18. Oktober 2026, stand
unter dem Motto „Zuversicht durch Begegnung“. Moscheen in allen neun
Bundesländern öffneten ihre Türen und verzeichneten regen Besuch. Bei
Führungen, Gesprächsrunden sowie kulturellen und kulinarischen
Angeboten gewannen zahlreiche Interessierte Einblicke in das
muslimische Glaubens- und Gemeindeleben. Unter den Gästen waren auch
Vertreter:innen der Kirchen, Religionsgemeinschaften, Politik,
Diplomatie und Zivilgesellschaft.

Zwtl.: Vorurteile abbauen durch Begegnung

In den Moscheen kamen Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Kulturen und Weltanschauungen zusammen. Wer einander persönlich
kennenlernt und offen Fragen stellen kann, ersetzt Klischees durch
eigene Erfahrungen. So zeigte der Tag, dass Begegnung auf Augenhöhe
der wirksamste Weg ist, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges
Verständnis zu stärken.

Zwtl.: Vural: Zuversicht wächst durch Begegnung

Präsident Ümit Vural betonte: „Zuversicht wächst dort, wo
Menschen einander begegnen, einander zuhören und sich gegenseitig
ernst nehmen.“ Er sprach auch aktuelle gesellschaftliche Debatten an,
bekräftigte die klare Absage der IGGÖ an den Missbrauch der Religion
und erneuerte das Dialogangebot an Politik, Schulen, Behörden und
Nachbarschaft: „Unsere Türen stehen nicht nur heute offen.“

Zwtl.: Starkes interreligiöses Signal

Zahlreiche Spitzenvertreter:innen der Kirchen und
Religionsgemeinschaften würdigten den Tag mit Grußbotschaften,
darunter die Erzbischöfe Josef Grünwidl und Franz Lackner, Nuntius
Erzbischof Pedro Lopez, Metropolit Arsenios Kardamakis, Bischöfin
Cornelia Richter, Landessuperintendent Ralf Stoffers, Bischof Tiran
Petrosyan (Ökumenischer Rat der Kirchen), Walter Hessler (
Neuapostolische Kirche), Oberrabbiner Jaron Engelmayer sowie die
Bischöfe Manfred Scheuer, Wilhelm Krautwaschl, Hermann Glettler und
Josef Marketz.

„Wo Menschen aufeinander zugehen, einander zuhören und ehrlich
miteinander sprechen, können Fremdheit und Ängste weichen“, so
Erzbischof Grünwidl. Oberrabbiner Engelmayer nannte Begegnung die
Grundlage für ein „vorurteilsfreieres und damit auch friedlicheres
und harmonischeres Zusammenleben“.

Die IGGÖ dankt allen Gemeinden, den vielen Ehrenamtlichen, den
Partner:innen sowie allen Besucher:innen. Der Tag der offenen Moschee
findet seit 2013 jährlich statt. Alle Grußbotschaften sind
nachzulesen unter: https://tom.derislam.at/