Wien (OTS) – Sommerferienbeginn für 500.000 Schülerinnen und Schüler
in Wien,
Niederösterreich und dem Burgenland. Außerdem steht das
Donauinselfest in Wien an, das Woodstock der Blasmusik im Innviertel
und zahlreiche Streckensperren wegen Bauarbeiten bei den Öffis. Das
bedeutet Stau auf vielen Strecken.
Den Stauhöhepunkt erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion an diesem
Wochenende noch nicht, der wird Anfang August erreicht, wenn u.a. in
Bayern Ferienbeginn ist. Trotzdem wird auch dieses Wochenende schon
verkehrsreich. Los geht’s Freitagmittag auf den Stadtausfahrten z.B.:
In Wien auf der Südosttangente (A23), auf der Altmannsdorfer Straße
und auf der Südautobahn (A2), in Linz auf der Mühlkreisautobahn (A7)
und auf der Wienerstraße, vor Ebelsberg.
Die weiteren Staustrecken an diesem Wochenende:
– In Salzburg auf der A10, der Tauernautobahn, Richtung Villach wird
man vor der Einhausung Flachau und vor der Mautstelle St. Michael
stehen. Staugefahr besteht auch auf der B311, der Pinzgauer Straße,
etwa bei Saalfelden und St. Johann.
– In Tirol fahren die meisten Urlauberfahrzeuge auf der A12, der
Inntalautobahn, von der Grenze Kufstein nach Innsbruck und dann
weiter auf der A13, der Brennerautobahn, Richtung Italien. Staugefahr
besteht vor der Mautstelle Schönberg und auf der B179, der
Fernpassstrecke, in beiden Richtungen zwischen Füssen und Nassereith.
Für den Transitverkehr gelten Fahrverbote für zahlreiche Landes- und
Gemeindestraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Innsbruck-Stadt,
Imst, Kufstein und Reutte. Die Einhaltung der Fahrverbote wird durch
die Polizei kontrolliert.
– In Südtirol auf der Brennerautobahn, Richtung Gardasee,
abschnittsweise vom Brenner bis Bozen
– In Bayern sehr dichter Reiseverkehr am Großen Deutschen Eck auf der
Autobahn A93 zwischen dem Inntal-Dreieck und Kufstein und auf der
Autobahn A8 im Abschnitt München – Rosenheim – Salzburg, vor allem
vor den Baustellenbereichen
– In Oberösterreich und in der Steiermark ist die A9, Pyhrnautobahn,
stark frequentiert. Wird hier der Verkehr zu dicht, kommt es bei der
Mautstelle Bosruck zu Wartezeiten Richtung Süden und zu
Blockabfertigungen vor dem Bosrucktunnel. Außerdem kann es vor der
Baustelle zwischen Kammern und Mautern zu Verzögerungen kommen.
– In Kärnten besteht auf der A10, der Tauernautobahn, vor der Galerie
Oberweißburg Staugefahr, ebenso wie auf der A11, vor dem
Karawankentunnel.
– In Niederösterreich wird der Verkehr dicht sein auf der A2, der
Südautobahn, Richtung Graz, zwischen Mögling und Wiener Neustadt.
– Mit Wartezeiten rechnen muss man an den Autobahngrenzübergängen,
vor allem bei Kufstein-Kiefersfelden, Spielfeld und Suben.
– Auf dem Weg an die kroatische Adria zwischen Slowenien und Kroatien
wird man vor den Mautstellen stehen, zb zwischen Maribor und Zagreb,
bei Gruskovje.
Woodstock der Blasmusik
Von Donnerstag bis Sonntag kommen Blasmusikfans in Ort am
Innkreis auf ihre Kosten. Am besten die Abfahrt Ort im Innkreis
meiden, hier ist mit Stau zu rechnen. Auf der A8, der
Innkreisautobahn, gibt es bei Ort eine Baustelle, besser ist es,
schon vor Ort von der Autobahn abzufahren. Von Linz kommend bei Ried,
von Passau kommend bei Suben, und dann jeweils die Bundesstraße zum
Festivalgelände zu nehmen. Wer mit dem Zug kommt, kann vom Bahnhof
Andorf mit einem Shuttlebus zum Gelände fahren.
43. Donauinselfest in Wien
Das Donauinselfest lockt am kommenden Wochenende rund drei
Millionen Besucherinnen und Besucher nach Wien. Für die Anreise
lautet die Grundregel: Auto weiter entfernt parken und mit den Öffis
kommen!
Das Festgelände auf der Wiener Donauinsel ist 4,5 km lang und
erstreckt sich von der Reichsbrücke bis kurz nach der Nordbrücke. Auf
14 Bühnen werden insgesamt 700 Stunden Programm geboten. Hotspot ist
die Ö3-Bühne bei der Floridsdorfer Brücke. Der Ö3-Verkehrsservice
informiert an allen Veranstaltungstagen kontinuierlich über die
Verkehrssituation rund um das Donauinselfest.
Anreise mit dem Auto: Im Nahbereich der Insel gibt es kaum
Parkgelegenheiten. Die wenigen Parkplätze – etwa in der
Arbeiterstrandbadstraße und der Donauturmstraße – sind meist schnell
ausgelastet. Wer mit dem Auto aus einem anderen Bundesland anreist,
parkt am besten weiter entfernt in der Nähe einer U-Bahn-Station in
einer der „Park & Ride“-Anlagen, beispielsweise in Spittelau,
Siebenhirten, Erdberg oder bei der Donaustadtbrücke. Das Tages-
Parkticket kostet EUR 4,60. Am Freitag sind die „Park & Ride“-Anlagen
besonders zu empfehlen, da an diesem Tag in praktisch ganz Wien die
Kurzparkzonenregelung gilt. So ist etwa im 2. und im 20. Bezirk am
Freitag von 9.00 bis 22.00 Uhr das Parken gebührenpflichtig. Achtung:
Falschparkerinnen und Falschparker werden rigoros abgeschleppt.
Speziell für Einsatzfahrzeuge müssen die Zufahrtswege zur Donauinsel
jederzeit frei befahrbar sein. Für das letzte Stück bis zur Insel
nimmt man am besten die öffentlichen Verkehrsmittel.
Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Folgende Linien
bringen die Besucherinnen und Besucher direkt zur Donauinsel:
– die U1 bis zur Station „Donauinsel“
– die U6 bis zur Station „Handelskai“ oder „Neue Donau“ – von dort
gibt es eine Fußwegverbindung zur Donauinsel
– die U2 bis zur Station „Donaustadtbrücke“ – von hier sind es etwa
drei Kilometer bis zur Reichsbrücke
– die Schnellbahn bis zur Station „Handelskai“
– die Straßenbahnlinie 31 bis zur Station „Floridsdorfer Brücke“
– die Straßenbahnlinie 33 bis zum „Friedrich-Engels-Platz“ nahe der
Floridsdorfer Brücke
Alle U-Bahn-Linien fahren wie gewohnt in den Nächten von Freitag
auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag die ganze Nacht durch. Die U1
und die U6 fahren öfter als sonst, bis etwa 2.00 Uhr früh im 3-
Minuten-Intervall. Danach verlängern sich die Intervalle. Am Freitag
und am Samstag werden auch die Betriebszeiten vieler Straßenbahn- und
Buslinien verlängert. Das betrifft die Linien 25, 26, 31, 11A, 26A
und 29A. Die Nachtbuslinien N41 und N43 sind bis zirka 3.30 Uhr im 15
-Minuten-Intervall im Einsatz. Am Sonntagabend gilt grundsätzlich der
übliche Betriebsschluss. Nur die Linien 26, 31 und 29A sind etwas
länger im Einsatz.
Für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer sind der Wiener Hauptbahnhof
und der Wiener Westbahnhof wichtige Knotenpunkte auf dem Weg zum
Donauinselfest. Von dort erreicht man die Donauinsel rausch und
bequem mit der Schnellbahn bzw. der U-Bahn. Wer mit der Schnellbahn
kommt, steigt am besten bei der Station „Handelskai“ aus. Bitte
beachten: Wegen Bauarbeiten gibt es für alle Züge der Linie S45
zwischen Handelskai und Heiligenstadt einen Schienenersatzverkehr.
Fahrräder am Festgelände verboten. Grundsätzlich gilt: Das
Benützen von Fahrrädern, Scootern bzw. E-Scootern, Inline-Skates,
Skateboards, Snakeboards, Kickboards, Segways oder Rollschuhen ist am
gesamten Festgelände untersagt. Fahrräder können in der Nähe der
Donauinsel und außerhalb des Festgeländes abgestellt werden. Es
stehen fünf Fahrradgaragen mit einer Kapazität von jeweils rund 150
Fahrrädern zur Verfügung. Sie befinden sich an folgenden Zugängen zum
Donauinselfest: Floridsdorfer Brücke, Schnellbahnbrücke (2x),
Brigittenauer Brücke und Reichsbrücke. Die Fahrradgaragen sind
umzäunt und werden an allen drei Festivaltagen von 14.00 Uhr bis
00.30 Uhr beaufsichtigt. Das Abstellen der Fahrräder ist hier gratis.
Tipp der Ö3-Verkehrsredaktion: Auto stehen lassen und mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen! Die Ö3-Verkehrsredaktion
informiert jeweils zur vollen und zur halben Stunde über alle
Verkehrsbehinderungen und über die genaue Situation auf den
Anreisestrecken. Alle aktuellen Verkehrsmeldungen sind in Echtzeit
auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf dem Navi-Display und im
Internet unter http://oe3.ORF.at abrufbar und werden laufend
aktualisiert.
In Wien gibt es auf zahlreichen S-Bahn-Strecken Bauarbeiten und
dadurch Streckensperre, auch auf der Schnellbahn-Stammstrecke. Alle
Infos dazu auf der Ö3-Homepage: https://oe3.orf.at/stories/3054038/ .