Wien (OTS) – Dass rund um das von der FPÖ pompös inszenierte
Haider-Jubiläum ein
ehemaliger FPÖ-Chef den gegenwärtigen attackiert, passt für SPÖ-
Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim ins Bild einer „völlig
destruktiven und selbstbezogenen FPÖ“. „Die FPÖ hat es im Lauf ihrer
unrühmlichen Geschichte geschafft, nicht nur sich selbst in die Luft
zu sprengen, sondern auch gleich mehrere Regierungen. Der aktuelle
Kickl/Strache-Streit zeigt einmal mehr, worum es der FPÖ wirklich
geht: nicht um die Menschen, sondern um Macht, Eitelkeit und offene
Rechnungen. Statt Lösungen für die Probleme der Menschen und
Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit gibt es von der FPÖ
ein gegenseitiges Hauen und Stechen“, betonte Seltenheim heute,
Montag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Besser wäre es, wenn
uns die FPÖ weitere Geburtstagsfeiern ersparen würde. Denn die FPÖ-
Geburtstagsfeier im Juni in der Wiener Innenstadt hat die
Steuerzahler*innen allein für den Polizeieinsatz mehr als 100.000
Euro gekostet. Und der von Kickl so genannte ‚zweite Geburtstag’ am
Samstag in Innsbruck war eine peinliche Nabelschau, bei der Kickl
seinen zweifelhaften Charakter unter Beweis gestellt hat. Jahrelang
hat Kickl sein wiederentdecktes Idol Haider beschimpft und ihn als
Mann ‚ohne Rückgrat und Charakter‘ bezeichnet. Jetzt verklärt Kickl
denselben Haider zum großen Vorbild. Das zeugt von einer
charakterlichen Wendigkeit, bei der einem übel wird“, so Seltenheim.
(Schluss) mb/bj