Wien (OTS) – Heute fand der Hitzeschutz-Gipfel im Bildungsministerium
statt. Die
Ergebnisse des Gipfels bewertet SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer
positiv. „Die vergangenen Wochen haben uns wieder einmal klar
gezeigt: Die Klimakrise und ihre Auswirkungen machen auch vor unseren
Schulen nicht halt“, so Himmer. Die Politik sei gefordert, die
Österreichischen Schulen an die klimabedingten Änderungen anzupassen
und dafür alle Möglichkeiten ausschöpfen. „Was die SPÖ vergangene
Woche gefordert hat, setzt die Bundesregierung nun um. Das
Bildungsministerium wird über den Sommer einen Hitzeschutz-Plan für
Schulen erarbeiten. Im kommenden Jahr müssen unsere Schulen besser
vorbereitet sein“, so Himmer. ****
Der Hitzeschutz-Plan soll konkrete, temperaturabhängige und
schulautonom umsetzbare Maßnahmen vorsehen. „Uns ist wichtig, dass
die Maßnahmen treffsicher, praxistauglich und sozial gerecht
ausgestaltet werden. Wir bringen uns hier konstruktiv in die
Gespräche ein“, so Himmer. Zudem soll die Vorverlegung der
Sommerferien vertieft diskutiert werden. „Ende Juni ist es heißer als
Anfang September, daher sollten wir ganz pragmatisch überlegen, den
Beginn der Sommerferien und den Schulstart künftig vorzuverlegen“,
erklärt Heinrich. Der Bund soll sich dabei eng mit den Ländern
abstimmen.
„Bei 30 Grad im Klassenzimmer kann niemand mehr ordentlich lernen
oder unterrichten. Um unsere Schulen zu kühlen, müssen Bund, Länder
und Gemeinden eng zusammenarbeiten“, so Himmer. SPÖ-Landeshauptmann
Daniel Fellner zeigt in Kärnten, wie rasche und wirksame
Unterstützung aussehen kann. Um die Kärntner Schulen zu kühlen, legt
das Land Kärnten eine eigene Förderung auf. Bürgermeister Michael
Ludwig zeigt mit dem Wiener Hitzeaktionsplan, wie ganzheitlicher
Hitzeschutz in einer Millionenstadt aussieht. Der Plan sieht neben
konkreten Maßnahmen im öffentlichen Raum auch Hitzeschutz-Maßnahmen
im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bildungsbereich vor. (Schluss)
mf/ff