SPÖ-Herr ad FPÖ: „Im Parlament blockieren, draußen kassieren“

Wien (OTS) – Neue Zahlen der Parlamentsdirektion belegen schwarz auf
weiß: FPÖ-
Abgeordnete sind die Gagenkaiser des Parlaments. Mindestens acht
blaue Abgeordnete verdienen neben ihrem Gehalt als Abgeordnete zum
Nationalrat zusätzlich über 12.000 Euro – macht in Summe mindestens
22.000 Euro monatlich. „Wenn immer es um Gerechtigkeit und um faire
Steuern für Superreiche und Konzerne geht, stimmt die FPÖ dagegen.
Jetzt wissen wir auch, warum sie das tun: Weil die FPÖler Angst um
ihre Rekordgagen haben! Im Parlament blockieren, draußen kassieren –
das ist der wahre blaue Leistungsgedanke der FPÖ.“ ****

Die FPÖ lehnt Steuern für Superreiche vehement ab und macht sich
damit zur Erfüllungsgehilfin der Abkassierer. Statt Superreiche fair
zu besteuern, wälzt die FPÖ lieber Kürzungsfantasien für die kleinen
Leute. Herr erinnert in diesem Zusammenhang an die jüngsten Aussagen
des Kickl-Vertrauten Schiefer, FPÖ-Budgetsprecher und mit über 22.000
Euro Monatseinkommen einer der blauen Gagenkaiser. Schiefer meinte im
Standard-Interview sinngemäß, man müsse darüber nachdenken, das
Pensionsantrittsalter zu erhöhen. „Wer so wie die Gagenkaiser der FPÖ
mehr als 22.000 Euro im Monat kassiert, soll den Menschen nicht
erklären, dass sie länger arbeiten müssen. Die FPÖ steht nicht auf
der Seite der kleinen Leute, sie fällt ihnen in den Rücken!“

Die Liste der blauen Nebeneinkünfte und Nebentätigkeiten liest
sich wie ein Offenbarungseid: „Kein Geschäftsführer oder
Generalsekretär einer Partei casht so viel wie der Generalsekretär
der FPÖ. Dabei gönnt sich Kickl mit Schnedlitz und Hafenecker gleich
zwei Generalsekretäre, die jeweils über 22.000 Euro Monatseinkommen
haben“, so Herr. Besonders skurril: FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak (
ebenfalls über 22.000 Euro Monatseinkommen) ist neben seiner
Tätigkeit als Abgeordneter Geschäftsführer von neun (!) Unternehmen,
Prokurist und gleichzeitig noch Apotheker. „Kein Wunder, dass der FPÖ
bei der Gesundheit nur höhere Selbstbehalte für Patient:innen
einfallen“, so Herr. (Schluss) mf/ff