Wien (OTS) – Während Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig
gemeinsam mit den
betroffenen Sikawild-Haltern und ihren Interessenvertretungen seit
Wochen mit Nachdruck an einer tragfähigen Sonderlösung arbeitet,
betreibt Niederösterreichs Tierschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz
mit haltlosen Angriffen ein durchschaubares Ablenkungsmanöver von
ihren eigenen Versäumnissen und den zahlreichen ungelösten Baustellen
in ihrem Verantwortungsbereich. Der Vorwurf der Untätigkeit entbehrt
jeder Grundlage. Österreich hat sich bereits 2025 auf europäischer
Ebene klar gegen die Einstufung des Sikawilds als invasive
gebietsfremde Art ausgesprochen und seine fachlichen Bedenken mit
Nachdruck eingebracht.
„Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig setzt sich längst für
die betroffenen Sikawildhalter ein. Wer ihm Untätigkeit vorwirft,
ignoriert bewusst die laufenden Arbeiten und die bisher gesetzten
Schritte“, betont Bauernbund-Direktorin Mag. Corinna Weisl .
Österreich hat gegen die Einstufung Stellung bezogen
Das Landwirtschaftsministerium und die österreichischen Vertreter
haben die Risikobewertung von Beginn an kritisch beurteilt und sich
im zuständigen EU-Ausschuss gegen die Aufnahme des Sikawilds in die
Unionsliste ausgesprochen. Für die österreichische Position gab es
auf europäischer Ebene jedoch keine ausreichende Mehrheit.
Sonderlösung wird gemeinsam mit den Haltern erarbeitet
Totschnig steht mit den Sikawildhaltern und ihren
Interessenvertretungen in engem Austausch. Derzeit wird eine
rechtlich tragfähige Sonderlösung vorbereitet, die den bestehenden
Betrieben eine Perspektive geben und die kontrollierte Haltung
weiterhin ermöglichen soll.
„Eine europäische Ausnahme muss rechtlich sauber vorbereitet sein
und bei der Europäischen Kommission Bestand haben. Genau daran wird
gemeinsam mit den Betroffenen konsequent gearbeitet“, erklärt Weisl .
Rosenkranz muss eigene Verantwortung wahrnehmen
Weisl fordert Rosenkranz auf, auch im eigenen
Zuständigkeitsbereich endlich tätig zu werden. Bei Biber und
Fischotter warten Gemeinden, Grundeigentümer, bäuerliche
Familienbetriebe sowie die Teich- und Gewässerwirtschaft in
Niederösterreich weiterhin auf wirksame und praktikable Lösungen.
„Wer anderen Untätigkeit vorwirft, sollte zuerst vor der eigenen
Tür kehren. Bei Biber und Fischotter trägt Susanne Rosenkranz selbst
Verantwortung. Dort sollte sie endlich konkrete Maßnahmen auf den Weg
bringen, statt mit dem Finger nach Wien zu zeigen“, so Weisl
abschließend.