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Sparen mit Weitblick: Umwelt und Klima ist Teil der nationalen Finanzbildungsstrategie

Wien (OTS) – Zum Weltspartag macht das BMLUK auf einen Zusammenhang
aufmerksam,
der auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich ist: Egal ob
Sparen am Sparkonto oder Investieren in Aktienfonds –
Finanzentscheidungen wirken sich auf Umwelt und Klima aus. Daher
wurden Umwelt und Klima in die nationale Finanzbildungsstrategie
aufgenommen.

Der Finanzsektor ist ein wichtiger Hebel für den nachhaltigen
Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft. Wer Geld anlegt, Kredite
aufnimmt oder konsumiert, beeinflusst, wie Ressourcen eingesetzt und
welche Aktivitäten finanziert werden. Investitionen im Einklang mit
dem Klimaschutz leisten daher einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt-
und Klimaschutz. Voraussetzung dafür ist das notwendige Wissen: Die
Menschen in Österreich stehen dem Thema nachhaltige Finanzen zwar
positiv gegenüber, nur wenige nutzen aber bereits klima- oder
umweltschonende Finanzprodukte.

„Anders als bei Themen wie Mobilität, Konsum, Wohnen oder
Abfallverwertung ist der Zusammenhang zwischen Umwelt- und
Klimazielen und dem Finanzbereich nicht immer gleich erkennbar. Daher
benötigen wir auch Kompetenz- und Wissensaufbau zu umwelt- und
klimarelevanten Themen sowie deren Wechselwirkungen mit dem
Finanzsektor. Mit dem strategischen Schwerpunkt ´Umwelt und Klima in
der Finanzbildung` leisten wir unseren Beitrag dazu im Rahmen der
nationalen Finanzbildungsstrategie“ , so Umwelt- und Klimaminister
Norbert Totschnig.

„Wer sein Geld anlegt, trifft Entscheidungen, die nicht nur
Auswirkungen auf die eigene finanzielle Zukunft, sondern auch auf
Umwelt und Klima haben können. Umso wichtiger ist es, dass die
Österreicherinnen und Österreicher über das notwendige Wissen
verfügen, um nachhaltige Finanzprodukte richtig einordnen und Chancen
sowie Risiken einschätzen zu können. Mit der neuen Nationalen
Finanzbildungsstrategie setzen wir genau hier an. Das
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft übernimmt dabei die
Schirmherrschaft für den Schwerpunkt Umwelt und Klima und bringt
seine Expertise gezielt ein. Gemeinsam werden wir das Bewusstsein für
nachhaltige Finanzentscheidungen stärken und fundiertes Finanzwissen
für alle zugänglich machen“ , betont Finanzstaatssekretärin Barbara
Eibinger-Miedl.

Der Markt für ökologisch nachhaltige Finanzprodukte wächst und
ist komplex. Damit diese grünen Angebote richtig eingeordnet und
fundierte Entscheidungen getroffen werden können, braucht es
verlässliche, verständliche und leicht zugängliche Informationen. Im
Rahmen der neu vorgestellten Nationalen Finanzbildungsstrategie soll
mit dem Schwerpunkt Umwelt und Klima in der Finanzbildung
insbesondere das Bewusstsein über Chancen und Risiken im Bereich
nachhaltige Finanzen gestärkt werden.

Umfassende Aktivitäten im Bereich nachhaltige Finanzen
Neben dem Thema Finanzbildung arbeitet das BMLUK an einer Vielzahl
von weiteren Themen im Bereich Green Finance. Zum Beispiel wird mit
der Green Finance Alliance (GFA) insbesondere die Hebelwirkung des
österreichischen Finanzsektors für den Klimaschutz gebündelt.

Weitere Informationen: https://bmluk.gv.at/green-finance