Wien (OTS) – „Die Industriellenvereinigung wäre gut beraten, bei den
Tatsachen zu
bleiben. Wenn wir Grüne einen fairen Beitrag von Superreichen
fordern, reden wir nicht über den kleinen Familienbetrieb. Wir reden
über milliardenschwere Vermögen, die oft über Generationen
unangetastet weitergegeben werden“, kritisiert Jakob Schwarz,
Budgetsprecher der Grünen, die jüngste Aussendung der IV.
„Wer trotz aller Krisen aus ideologischen Gründen dafür kämpft,
dass Millionen- und Milliardenerb:innen keinen fairen Beitrag
leisten, der betreibt Klassenkampf von oben und sorgt dafür, dass die
Abgabenlast für alle anderen hoch bleibt. Denn wer die Menschen und
Betriebe wirklich entlasten will, muss auch sagen, woher die Mittel
dafür kommen sollen“, so Schwarz, der abschließend betont: „Von einer
polemischen Kampagne gegen eine ‚Todessteuer‘ hat niemand etwas –
außer den Superreichen.“