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Schulstart 2026: Wie digitale Lernsoftware individuelle Förderung im Unterricht erleichtern kann

Österreich (OTS) – In einer Schulklasse sitzen 20 oder mehr Kinder
mit unterschiedlichen
Stärken, Schwächen und Lernständen. Was pädagogisch
selbstverständlich klingt – jedes Kind dort zu fördern, wo es gerade
Unterstützung benötigt –, bedeutet für Lehrkräfte in der Praxis einen
erheblichen zusätzlichen Aufwand. Lernstände müssen analysiert,
passende Übungen gesucht und individuelle Aufgabenpakete laufend an
die Entwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler angepasst
werden.

Genau an diesem Punkt setzt die vom Salzburger Lernsoftware-
Anbieter LernMax entwickelte Kompetenzdiagnose KIMARO an. Kinder
absolvieren zunächst einen Kompetenzcheck in Deutsch oder Mathematik.
Die Ergebnisse zeigen, welche Bereiche bereits sicher beherrscht
werden und wo noch Übungsbedarf besteht. Anschließend werden
automatisch auf Grundlage dieser Ergebnisse für jedes Kind
individuell passende Übungen im LernMax zusammengestellt und
zugeordnet.

Zwtl.: „Ein sehr zeitaufwendiger Teil der Differenzierung wird
deutlich erleichtert“

Wie groß der Aufwand individueller Förderung im Schulalltag
tatsächlich ist, kennt Volksschulpädagogin Sonja Oberkirchner aus
eigener Erfahrung. Sie hat LernMax und KIMARO über längere Zeit an
der Volksschule Adnet im Unterricht und für Hausübungen eingesetzt.

„Wenn ich das mit dem klassischen Weg vergleiche, wäre der
zusätzliche Aufwand schon deutlich spürbar. Ich müsste zuerst für
jedes einzelne Kind genau auswerten, in welchen Kompetenzbereichen
noch Schwierigkeiten bestehen. Danach müsste ich passende Übungen
suchen, auswählen und so zusammenstellen, dass sie wirklich zum
jeweiligen Lernstand passen“, beschreibt Oberkirchner die
Herausforderung.

Bei einer Klasse mit 20 oder mehr Kindern entstünden dadurch
zahlreiche unterschiedliche Förderbedarfe und individuelle
Übungspakete. Hinzu komme, dass die Auswahl regelmäßig angepasst
werden müsse, sobald ein Bereich besser beherrscht werde oder neue
Schwierigkeiten sichtbar würden.

„Genau hier sehe ich den großen Vorteil vom LernMax KIMARO: Die
Kompetenzdiagnose liefert mir zunächst eine strukturierte Grundlage,
und anschließend werden passend zu den Ergebnissen individuelle
Übungen vorgeschlagen beziehungsweise direkt zugeordnet. Die
pädagogische Entscheidung bleibt natürlich bei mir als Lehrerin, aber
ein sehr zeitaufwendiger Teil der Differenzierung wird deutlich
erleichtert. Gerade im Schulalltag ist das für mich eine echte
Entlastung“, so Oberkirchner.

Zwtl.: Digitale Unterstützung statt Ersatz für Lehrkräfte

KIMARO soll dabei nicht die pädagogische Arbeit übernehmen. Die
Lehrkraft erhält nach der Kompetenzdiagnose eine individuelle
Auswertung und kann weiterhin selbst entscheiden, wie mit den
Ergebnissen gearbeitet wird.

Oberkirchner sieht genau darin einen wesentlichen Punkt:
„Digitale Lernangebote können und sollen den Unterricht und die
Arbeit der Lehrperson nicht ersetzen. Sie können aber eine wertvolle
Ergänzung sein.“

Neben der automatisierten Differenzierung kann LernMax auch
klassisch eingesetzt werden. Lehrkräfte können selbst bestimmen,
welche Übungen einzelne Schülerinnen und Schüler oder eine gesamte
Klasse bearbeiten und innerhalb welches Zeitraums dies erfolgen soll.
Nach der Bearbeitung erhalten sie eine Übersicht über die Ergebnisse.

Oberkirchner setzte LernMax beispielsweise regelmäßig als
Ergänzung zur schriftlichen Hausübung ein. Alle Kinder konnten an
gemeinsam behandelten Lerninhalten arbeiten, während Umfang und
Auswahl der Übungen bei Bedarf individuell angepasst wurden.

Zwtl.: Vom klassischen Windows-Programm zur Onlineplattform

LernMax entwickelt bereits seit 2007 digitale Lernprogramme für
Schulen. Mehr als 3.000 österreichische Volksschulen und über 800
österreichische Mittelschulen haben seither mindestens ein LernMax-
Programm angeschafft.

Viele dieser Programme wurden ursprünglich als lokal installierte
Windows-Versionen und zeitlich unbeschränkte Lizenzen angeboten. Mit
LernMax Online hat sich das Konzept inzwischen grundlegend
weiterentwickelt: Schülerinnen und Schüler können über persönliche
Zugänge auf unterschiedlichen Geräten sowohl in der Schule als auch
zu Hause arbeiten. Lehrkräfte können Aufgaben zuweisen, Ergebnisse
einsehen und mit KIMARO Kompetenzdiagnosen und individuelle
Übungswege nutzen.

Auch die aktuelle Nutzung geht inzwischen deutlich über einzelne
Pilotschulen hinaus. Im Schuljahr 2025/26, konkret im Zeitraum von 1.
August 2025 bis 31. Juli 2026, nutzten rund 700 Schulen in Österreich
und Deutschland LernMax Online. Dabei wurden rund 260.000
unterschiedliche Schülerkonten verwendet.

Zwtl.: Marktplatz Lernapps startet am 1. September in die
Bestellphase

Zusätzliche Aktualität erhält das Thema mit dem Start der
diesjährigen Bestellphase des österreichischen „Marktplatz Lernapps“.
Von 1. September bis 25. Oktober 2026 können Schulen der
Sekundarstufen I und II aus einem Katalog qualitätsgeprüfter
digitaler Lernangebote auswählen.

Für das Schuljahr 2026/27 steht den teilnehmenden Schulen dafür
ein Kontingent von 26 Euro pro Schülerin beziehungsweise Schüler zur
Verfügung. Die Auswahl erfolgt schulautonom.

Auch LernMax ist mit Angeboten für die Sekundarstufe auf dem
Marktplatz Lernapps vertreten. Für Mittelschulen bietet sich damit
zum Schulstart die Möglichkeit, LernMax und die damit verbundene
individuelle Förderung über den Marktplatz einzusetzen.

Für LernMax steht dabei weniger die Digitalisierung um ihrer
selbst willen im Vordergrund als eine konkrete Frage des
Schulalltags: Wie können Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler mit
unterschiedlichen Lernständen individuell fördern, ohne für jedes
Kind laufend einen eigenen Übungsplan erstellen zu müssen?

Die Kombination aus Kompetenzdiagnose, Stärken-Schwächen-Analyse
und individueller Aufgabenzuordnung soll genau diesen Teil der
Differenzierung erleichtern.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at