Wien (OTS) – Ein 13-jähriger Bewohner der Auszeit-WG wird zur
Untersuchung in eine
Klinik gebracht und flüchtet dort vor seinen Betreuern. Nach der
bereits bekannt gewordenen Flucht eines Jugendlichen auf dem Weg in
die Einrichtung wirft auch dieser Vorfall neuerliche Fragen zur
Sicherheit und zum Betreuungskonzept auf. „Bei einem derart sensiblen
Projekt darf es nicht zu einer Panne nach der anderen kommen. Neos-
Stadträtin Bettina Emmerling muss endlich ihr Ressort in den Griff
bekommen“, erklärt Gemeinderätin Sabine Keri, Familiensprecherin der
Wiener Volkspartei, anlässlich aktueller Medienberichte zur Auszeit-
WG.
„Es geht hier nicht um irgendeine Betreuungseinrichtung, sondern
um ein Projekt für Jugendliche, die wiederholt durch schwere
Straftaten aufgefallen sind. Gerade bei ihnen braucht es klare
Abläufe, ausreichend qualifiziertes Personal und ein
Sicherheitskonzept, das auch in Ausnahmesituationen funktioniert.
Wenn ein Jugendlicher im Zuge einer medizinischen Untersuchung
flüchten kann, muss lückenlos aufgeklärt werden, wie es dazu kommen
konnte und welche Konsequenzen daraus gezogen werden“, so Keri.
„Ein Konzept auf dem Papier reicht nicht – entscheidend ist, ob
es im Alltag funktioniert und die Sicherheit der Jugendlichen, der
Betreuer und der Bevölkerung gewährleistet ist. Neos-Stadträtin
Emmerling muss die Sicherheitsvorkehrungen bei der Auszeit-WG bzw.
während medizinischer Untersuchungen drastisch nachschärfen. Die
zuständige Neos-Stadträtin muss ihr Ressort endlich in den Griff
bekommen und für volle Transparenz sorgen“, so Keri abschließend.