Schönheit

ÖVP-Figl am Zukunftskongress der Wiener Volkspartei: Schlanke Stadt. Starke Zukunft.

Wien (OTS) – Wien steht vor großen Herausforderungen: steigende
Schulden, hohe
Abgaben und eine wachsende Bürokratie, die die Wienerinnen und Wiener
sowie Unternehmen im Alltag immer stärker belastet. Die Wiener
Volkspartei will deshalb einen anderen Weg einschlagen und Wien zu
einer „schlanken Stadt“ machen. Landesparteiobmann Markus Figl hat
beim Wiener Zukunftskongress der Wiener ÖVP die bisherigen Ergebnisse
der Zukunftswerkstatt präsentiert, in der sich Wienerinnen und Wiener
aus allen Bezirken mit ihren Ideen und Anliegen eingebracht haben. Im
Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Stadt aussehen muss, die den
Wienerinnen und Wienern mehr Freiheit gibt, statt immer neue Regeln,
Kosten und bürokratische Hürden zu schaffen.

So geht es konkret um mehr Freiheit bei den Öffnungszeiten: Nicht
nur die Sonntagsöffnung in Tourismuszonen soll ermöglicht werden,
sondern auch eine weitere Liberalisierung der Öffnungszeiten an
Samstagen. Weiters soll die Mindestsicherung zu einem echten
Auffangnetz für jene werden, die sie wirklich brauchen – dafür müssen
Fehlanreize beendet werden und der Großteil der Auszahlung durch eine
Sachleistungskarte erfolgen. Die Wiener Stadtverwaltung muss
effizienter gestaltet werden und die Anzahl der Abteilungen im
Magistrat halbiert werden.

Unternehmertum muss gestärkt werden. Deshalb darf die Stadt Wien
Unternehmern und sonstigen privaten Anbietern am Markt keine
Konkurrenz machen, etwa mit eigenen Angeboten wie Wiener Gusto.
Gleichzeitig muss Familien der Weg ins Eigentum erleichtert werden.
Außerdem sind sämtliche Wiener Abgaben auf ihre Sinnhaftigkeit zu
überprüfen und dort abzuschaffen, wo es keine ausreichende
Rechtfertigung gibt. Insbesondere die Gebrauchsabgabe muss drastisch
reduziert werden, um damit die Energiekosten für alle Wiener sofort
zu senken.

Das bedeutet zusammengefasst: weniger Vorschriften, weniger
Verwaltung und weniger Belastungen für die Wienerinnen und Wiener –
dafür mehr Chancen für Leistung, Eigentum und Eigenverantwortung.
„Weniger Bürokratie, weniger Belastungen und weniger Bevormundung –
dafür mehr Freiheit und Leistung fördern, um die Zukunft Wiens zu
gestalten. Die Stadt soll sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren
und den Wienerinnen und Wienern wieder mehr Luft zum Atmen geben.
Unser Ziel ist klar: eine schlanke Stadt Wien – und damit mehr
Freiheit für die Wienerinnen und Wiener“, so Landesparteiobmann
Markus Figl und weiter: “Der heutige Tag ist für uns auch ein Auftakt
in einen umfassenden Gestaltungsprozess. Ein wesentliches Ergebnis
der Zukunftswerkstatt ist, dass sich die Wienerinnen und Wiener bei
den „Bürgerbeteiligungsformaten“ der Stadt nicht ernst genommen
fühlen. Deshalb braucht es uns als Wiener Volkspartei, um Politik
wieder näher an die Wienerinnen und Wiener zu bringen.“

Dafür geht die Zukunftswerkstatt direkt in die Grätzel und
arbeitet gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern an konkreten Ideen
für die Entwicklung ihres unmittelbaren Lebensumfelds. Im Mittelpunkt
stehen dabei die Entwicklung der Grätzel, die Lebensqualität vor Ort
und jene Themen, die die Menschen in ihrem Alltag unmittelbar
betreffen.