Kärnten (OTS) – Ob in der Schule, im Lehrbetrieb oder später im
Arbeitsleben: Immer
wieder geht es darum, unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu
bringen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der neue Workshop der
Arbeiterkammer Kärnten zeigt Jugendlichen, wie solche
Entscheidungsprozesse ablaufen und welche Möglichkeiten sie selbst
haben, ihre Meinung einzubringen. „Jugendliche interessieren sich für
Politik, fühlen sich aber vielfach nicht ausreichend vertreten und
wünschen sich mehr Mitgestaltung und Transparenz. Das zeigt unsere AK
-Jugendstudie . Mit dem neuen Workshop wollen wir deshalb dort
ansetzen, wo Jugendliche selbst etwas bewegen können. Denn Demokratie
lebt vom Mitmachen“, sagt AK-Präsident Günther Goach.
Zwtl.: Fragen, diskutieren, ausprobieren
Wer entscheidet eigentlich? Wer darf mitreden? Wie kommt man zu
einem Kompromiss? Und was kann ich tun, wenn ich mit einer
Entscheidung nicht einverstanden bin? Mit diesen und weiteren Fragen
beschäftigen sich die Jugendlichen im Workshop. Diskussionen,
Praxisbeispiele und interaktive Übungen sorgen dafür, dass sie selbst
aktiv werden. Dabei geht es auch darum, verschiedene Interessen zu
erkennen, die eigene Meinung zu vertreten und gemeinsam Lösungen zu
finden.
Zwtl.: Vielfältiges Bildungsangebot von AK Young
„Von der Lehre über den ersten eigenen Lohn bis zum Praktikum
gibt es für Jugendliche viele Fragen, die im Alltag plötzlich wichtig
werden. Genau dort setzen unsere Workshops an – etwa bei
Arbeitsrecht, Geld und Konsumentenschutz, aber auch bei Themen wie
Cybermobbing und dem sicheren Umgang mit digitalen Medien. All diese
Workshops sind für Schulen kostenlos“, betont Christoph Appé,
Referatsleiter AK Young. Mit „Demokratie & Partizipation“ leistet die
AK Kärnten einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung.
Alle Infos dazu gibt es auf ak-akademie.at/lehreundschule .