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Kassenarzt-Wartezeiten-Studie 2026: Wartezeiten in 8 von 14 Fachrichtungen gestiegen

Wels/Wien (OTS) – Die zweite österreichweite
Kassenarzt-Wartezeiten-Studie von
krankenversichern.at offenbart ein klares Bild: In 8 von 14
Fachrichtungen sind die Wartezeiten länger als im Vorjahr , nur in
drei sind sie kürzer geworden. Grundlage sind 1.601 ausgewertete
Terminrückmeldungen bei Kassenordinationen zwischen 21. Mai und 10.
September 2026. Besonders betroffen ist die Innere Medizin, wo
Patientinnen und Patienten im Median 65 Tage auf einen Termin warten
– der höchste bisher gemessene Wert (2025: 63 Tage).

Zwtl.: Der Vorjahresvergleich: Bei 8 Fachrichtungen warten Patienten
länger, 3 unverändert, 3 kürzer

Der Vergleich der beiden Erhebungen zeigt, in welche Richtung
sich die Wartezeiten bewegen:

– Länger als 2025 (8 Fachrichtungen) : Am stärksten gestiegen ist die
Kardiologie mit +12 Tagen auf 45, gefolgt von der Neurologie mit +8
auf 50 Tage. Die Innere Medizin legt um 2 Tage auf 65 Tage zu.
Längere Wartezeiten verzeichnen auch Pulmologie (+4), Radiologie (+3)
, Orthopädie und HNO (je +2) sowie Pädiatrie (+1).

– Unverändert (3 Fachrichtungen) : Die Psychiatrie bleibt mit 61
Tagen auf dem zweithöchsten Niveau der Studie, die Haut bei 36 Tagen,
der Hausarzt bei 1 Tag.

– Kürzer als 2025 (3 Fachrichtungen): Gynäkologie (-12 auf 34 Tage),
Urologie (-9 auf 39) und Auge (-6 auf 46) – alle drei weiterhin über
der Monatsmarke.

Sebastian Arthofer, MSc Studienleiter und Co-Gründer von
krankenversichern.at, hält fest: „ Der Kassenarzt kostet kein Geld,
er hat einen Wartepreis. Bezahlt wird er in Wochen. Wer die nicht
hat, bezahlt den Termin im Wahlarztbereich in Euro – selbst oder
finanziert über eine private Krankenversicherung. “

Zwtl.: Regional bis zu 53 Tage Wartezeit

Erstmals weist die Studie auch Werte je Bundesland aus.

Österreichweit liegt der Facharzt-Median bei 34 Tagen; am
kürzesten ist die Wartezeit in Wien mit 22 Tagen, am längsten im
Burgenland mit 53 und in Vorarlberg mit 46 Tagen.

Detailauswertungen für Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und
die Steiermark stehen in der Regionalauswertung der Studie .

Zwtl.: Methodik der Studie

Für die Kassenarzt-Wartezeitenstudie 2026 wurden 1.601
Terminanfragen bei Kassenordinationen in ganz Österreich ausgewertet,
erhoben von 21. Mai bis 10. September 2026. Die Anfragen erfolgten
verdeckt und standardisiert als neu zugezogene, bei der ÖGK
versicherte Person – je Fachrichtung dasselbe Routine- oder
Vorsorgeanliegen, ausdrücklich kein Akutfall. Erfasst wurden 14
Fachrichtungen in allen neun Bundesländern, nach Bevölkerungsanteil
gewichtet; gemessen wurden die Kalendertage bis zum erstgenannten
bestätigten Termin. Ausgewiesen wird der Median, um Ausreißer
auszugleichen (95-%-Konfidenzintervall der Gesamtstichprobe: ± 2,0
Tage). Urlaubsbedingte Ordinationsschließungen blieben
unberücksichtigt.

Zwtl.: Weiterführende Daten:

– Vollständiges Studienergebnis, Regionalauswertung und Studiendesign
-PDF:

Kassenarzt-Wartezeiten Studie 2026: so lange wartet Österreich auf einen Termin

– Grafiken zum Download: https://www.krankenversichern.at/kassenarzt-
wartezeiten-studie-2026/grafik-fachrichtungen/

– Texte, Kennzahlen und Grafiken honorarfrei und ohne Sperrfrist
nutzbar; Zitierweise „Kassenarzt-Wartezeitenstudie 2026,
krankenversichern.at“.

Über krankenversichern.at

krankenversichern.at ist das unabhängige Vergleichsportal für
private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen in Österreich,
betrieben von der AVERS Versicherungsmakler GmbH in Wels. Über die
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Marktdaten und regelmäßigen Studien, darunter die Kassenarzt-
Wartezeiten-Studie und die Aufnahmestopp-Studie, ist
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