Schönheit

Julia Koschitz kämpft in neuer ORF/ARD-Degeto-Serie am 19. und 20. Oktober in ORF 1 gegen „Das Vergessen“

Wien (OTS) – Mit einem Versprechen und einer erschütternden Diagnose
ist Julia
Koschitz am Montag, dem 19., und Dienstag, dem 20. Oktober 2026,
jeweils um 20.15, 21.05 und 21.55 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON (
jeweils 24 Stunden vorab) konfrontiert, wenn sie in der gleichnamigen
ORF/ARD-Degeto-Serie gegen „Das Vergessen“ kämpft. Als Polizistin,
bei der eine frühe Form von Alzheimer festgestellt wurde, macht sie
sich für ihre von Martina Ebm dargestellte Schwester Caro auf die
Suche nach deren Tochter Amelie, die vor einigen Monaten spurlos
verschwunden ist. Wollte die junge Frau ein neues Leben beginnen?
Hatte sie einen Unfall? Oder ist sie gar Verbrechensopfer geworden?
Mit unbeirrbarem Willen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, riskiert
sie alles, um ihren wohl letzten, aber wichtigsten Fall zu lösen. Für
die sechs Folgen der Krimi-Thrillerserie standen neben Julia Koschitz
und Martina Ebm von September bis Dezember 2025 in Oberösterreich und
Wien u. a. auch Matthias Koeberlin, Anja Pichler, Leopold Pallua,
Fabia Matuschek, Bardo Böhlefeld, Regula Grauwiller, Julian Looman,
León Orlandianyi, Jack Hofer, Oliver Rosskopf, Michael Pink, Erika
Mottl, Clemens Berndorff, Mona Kospach, Sibylle Kos und Ferry
Öllinger vor der Kamera. Regie führten Daniel Geronimo Prochaska (
Folgen 1–4) und Johanna Moder (Folgen 5–6) nach Drehbüchern von Timo
Lombeck, Marcel Kawentel und Rebekka Reuber.

Julia Koschitz: „Sie rennt um die Wette mit der Zeit und ihren
schwindenden Kapazitäten“

Über den Vertrauensverlust gegenüber anderen und auch sich selbst
sagt Julia Koschitz: „Ich kann mich diesem Gefühl nur annähern – was
es wirklich bedeutet, weiß ich trotz dieser langen und intensiven
Auseinandersetzung wahrscheinlich nicht. Wir können uns alle
vorstellen, wie bedrohlich eine Welt ist, in der wir niemandem mehr
vertrauen können. Aber das Gefühl, sich selbst zu verlieren, hat
nochmal eine ganz andere Dimension der Verunsicherung. Pia hat eine
so unumstößliche Mission, dass sie kaum zum Nachdenken kommt, was sie
ohnehin nur bremsen würde. So unbedingt, wie sie ihre Nichte finden
wollte, macht sie sich auf die Suche nach dem Grund für dieses
Unglück, weil sie ihrer Schwester diese Antwort nicht schuldig
bleiben will. Auf diesem Weg ignoriert sie alles, was sie selbst
behindert, sogar die Empathie für ihren Mann, teilweise sogar für
ihre eigenen Kinder. Sie rennt um die Wette mit der Zeit und ihren
schwindenden Kapazitäten. Ein unglaublicher Konflikt.“

Martina Ebm: „Die Serie erzählt von einem tragischen Verlust und
unter anderem von der Zerbrechlichkeit einer Familie“

„Als alleinerziehende Mutter trägt Caro alles allein. Sie muss
funktionieren. Jeden Tag. Da gehen leise Warnsignale manchmal unter.
Vor allem, wenn Kinder selbstständig wirken. Dann scheint alles in
Ordnung zu sein. Doch manchmal ist genau das der größte Irrtum. Als
Mutter oder Vater kennt man den quälenden Gedanken: Hätte ich etwas
merken müssen? Hätte ich genauer hinschauen sollen? Die Wahrheit ist
hart: Niemand kann in sein Kind hineinschauen. Niemand erkennt jeden
Schmerz. Die Serie erzählt von einem tragischen Verlust und unter
anderem der Zerbrechlichkeit einer Familie.“

Matthias Koeberlin: „Wie gut kennt man den Menschen an seiner
Seite wirklich?“

„Ich empfinde die Geschichte wie eine Schlinge, die sich
kontinuierlich immer weiter zuzieht – im Kriminalfall, aber eben auch
innerhalb der Familie. Weil der Fall so nah an Pia und Jonas
heranrückt, wird die Fallhöhe für alle Beteiligten enorm. Alles, was
vorher vertraut und sicher schien, gerät plötzlich ins Wanken. Für
die Beziehung zwischen Pia und Jonas bedeutet das, dass ihnen die
Endlichkeit bewusst wird, die allem innewohnt, und sie sich Fragen
stellen müssen: Wie gut kennt man den Menschen an seiner Seite
wirklich? Was bleibt unausgesprochen? Und was passiert, wenn
plötzlich Dinge denkbar werden, die vorher undenkbar waren? Für mich
ist die Beziehung der beiden zutiefst menschlich und anrührend.“

Regie-Team Daniel Geronimo Prochaska und Johanna Moder:
„Familiendrama und Thriller-Elemente in ein ausgewogenes Verhältnis
bringen“

„Bei ‚Das Vergessen‘ war unser Ansatz von Anfang an, das
Familiendrama und die Thrillerelemente in ein ausgewogenes Verhältnis
zu bringen. Uns war wichtig, dass die emotionale Geschichte der
Figuren genauso viel Gewicht bekommt wie die Spannung der
Ermittlungen. Denn je näher man den Menschen kommt, desto intensiver
fiebert man mit ihnen mit. Gleichzeitig wollten wir, dass das
Publikum gemeinsam mit der Ermittlerin Hinweise entdeckt, miträtselt
und sich immer wieder die Frage stellt, was wirklich passiert ist.“
Und weiter: „Die Diagnose, die unsere Hauptdarstellerin erhält, ist
ein traumatischer, folgenreicher Einschnitt für die ganze Familie.
Wir wollten diese Diagnose ernst nehmen. Aber auch da hat uns der
Krimiplot geholfen, da Pia dadurch eine klare Aufgabe und ein Ziel
hatte, das sie antreibt und ihre Figur so stark macht.“

Mehr zu den Inhalten der ersten Folgen

Folge 1: „Vermisst“ (Montag, 19. Oktober 2026, 20.15 Uhr, ORF 1
sowie 24 Stunden vorab auf ORF ON)

Seit sechs Monaten ist in dem kleinen Ort Engelsberg nichts mehr,
wie es war. Die 17-jährige Amelie (Fabia Matuschek) ist spurlos
verschwunden. Ihre Tante, Polizistin Pia Kraus (Julia Koschitz),
erhält eine niederschmetternde Diagnose: Sie leidet an früh
einsetzendem Alzheimer, ihre Aussetzer häufen sich. Ausgerechnet
jetzt nimmt der ungelöste Vermisstenfall eine dramatische Wendung:
Ein Hund findet eine Spur im Moor. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Tarek
(Bardo Böhlefeld) leitet Pia eine groß angelegte Suchaktion ein.
Während im Dorf mehrere Menschen nervös werden und belastende Spuren
beseitigen, kämpft Pia im Moor gegen ihre Orientierungslosigkeit. Als
die Ermittler Amelie schließlich finden, machen sie eine
erschütternde Entdeckung.

Folge 2: „Versunken“ (Montag, 19. Oktober 2026, 21.05 Uhr, ORF 1
sowie 24 Stunden vorab auf ORF ON)

Nach dem Fund von Amelies Leiche steht fest: Die junge Frau wurde
erst vor wenigen Tagen ermordet und hatte kurz zuvor ein Kind zur
Welt gebracht. Von dem Baby fehlt jede Spur. Pia stürzt sich in die
Suche und stößt in einer deutschen Klinik auf einen entscheidenden
Hinweis. Ein verdächtiges junges Paar wurde dort mit einem
Neugeborenen beobachtet. Auch Pias Familienleben gerät aus den Fugen.
Ihr Mann Jonas (Matthias Koeberlin) entdeckt einen Arztbrief, der
Informationen zu Pias Diagnose enthält. Während für Sohn Linus (
Leopold Pallua) eine Welt zusammenbricht, kämpft Tochter Vivian (Anja
Pichler) gegen ihre Verzweiflung an und sucht auf eigene Faust nach
Hinweisen zu Amelies Verschwinden.

Folge 3: „Verborgen“ (Montag, 19. Oktober 2026, 21.55 Uhr, ORF 1
sowie 24 Stunden vorab auf ORF ON)

Der Entführer von Amelies Baby ist tot und seine Frau nicht
vernehmungsfähig. Da es keine Verbindung zu Amelie zu geben scheint,
geht die Polizei davon aus, dass keiner der beiden ihr Mörder ist.
Der Verdacht konzentriert sich dagegen zunehmend auf Amelies Ex-
Freund Roman (León Orlandianyi), der einen Vaterschaftstest
verweigert. Die Polizei entdeckt ein Internetprofil, das Amelie in
eindeutigen Posen zeigt. Tarek ordnet Pia eine Zwangspause an. Sie
sei überarbeitet und emotional zu sehr in den Fall verstrickt. Pia
hält es zuhause nicht aus und fährt auf eigene Faust nochmals nach
Deutschland, um nach einer Verbindung zu ihrer Nichte zu suchen, die
die deutschen Kollegen übersehen haben könnten. Und sie wird fündig.
Die Spur führt zurück nach Engelsberg, zum Hof des Bauern Axmann (
Markus Schramm).

„Das Vergessen“ ist eine Koproduktion der Mona Film und Odeon
Fiction in Zusammenarbeit mit ARD Degeto für ARD und ORF, gefördert
durch FISAplus und das Land Oberösterreich, unterstützt durch FILM in
AUSTRIA (ABA).

Weitere Informationen zu „Das Vergessen“ sind unter
https://presse.ORF.at zu finden.