Schönheit

IV zu Bildungskompass: Transparenz muss Ausgangspunkt für bessere Schulentwicklung sein

Wien (OTS) – Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt den
Bildungskompass als
wichtigen Schritt zu mehr Transparenz und datenbasierter
Schulentwicklung: Transparenz über Schulqualität ist zumutbar und
notwendig. Entscheidend ist, dass Schulen fair verglichen werden und
Daten nicht Selbstzweck bleiben, sondern als Grundlage für konkrete
Schulentwicklung genutzt werden.

Der Bildungskompass mache sichtbar, wo Schulen unter
vergleichbaren Voraussetzungen besonders wirksam arbeiten und wo
gezielte Unterstützung notwendig ist. Es gehe daher nicht um
Rankings, sondern um Verantwortungsübernahme am Standort für
Verbesserungen. Kein Bildungssystem wird besser, wenn
Leistungsunterschiede verborgen bleiben. Die Veröffentlichung ist ein
Instrument für bessere Steuerung. Dort, wo Unterstützung notwendig
ist, muss sie gezielt ankommen. Wer Bildungsqualität verbessern will,
muss hinschauen – sachlich, fair und mit dem klaren Ziel,
Schülerinnen und Schüler besser zu fördern.

Der entscheidende Hebel liege nun darin, Lernen zwischen Schulen
systemisch zu verankern. Erfolgreiche Standorte müssen ihre Konzepte
nicht nur sichtbar machen, sondern in strukturierte Austausch- und
Entwicklungsprozesse mit anderen Schulen eingebunden werden. Wir
brauchen einen systematischen Transfer erfolgreicher Ansätze. Dort,
wo Schulen besonders wirksam arbeiten, müssen wir genauer hinschauen
und daraus lernen. Gute Schulen müssen Vorbild und Partner für andere
Standorte werden können. Genau darin liegt der Hebel für mehr
Bildungsqualität. Als nächste Schritte brauche es nun den
konsequenten Ausbau des Bildungskompasses, klare Entwicklungsprozesse
für Standorte mit Unterstützungsbedarf und mehr Verantwortung am
Schulstandort.