Wien. (OTS) – Mit der Joint Sky Service GmbH übernimmt ab Oktober ein
neuer
Anbieter die zweite Lizenz für die Bodenabfertigung am Flughafen
Wien. Doch für die Beschäftigten des bisherigen Anbieters Airline
Assistance Switzerland AG bleibt bisher unklar, wie sich der Wechsel
auf ihre Arbeitsplätze auswirkt. Seitens der Gewerkschaft GPA
Niederösterreich fanden heute erste Gespräche mit der
Geschäftsführung der Joint Sky Service GmbH statt, um Planbarkeit für
die Beschäftigten zu schaffen.
„Der Austausch war konstruktiv, doch es fehlt nach wie vor an
klaren Antworten für die Beschäftigten. Sowohl die Airline Assistance
Switzerland AG als auch die Joint Sky Service GmbH sind jetzt
gefordert die Beschäftigten schnellstmöglich über die nächsten
Schritte zu informieren und Rechtssicherheit für alle Seiten zu
schaffen – denn die Zeit drängt“, appelliert Thomas Schäffer,
Vorsitzender der Gewerkschaft GPA Niederösterreich. Dies werde man
auch in künftigen Gesprächen mit beiden Firmen einfordern.
„Bodenabfertigung ist sicherheitsrelevante Arbeit. Dafür braucht
es gut ausgebildetes, sicherheitsüberprüftes und erfahrenes Personal,
das die Abläufe und Besonderheiten des Standorts kennt. Dieses Wissen
lässt sich nicht von heute auf morgen ersetzen“, so Schäffer weiter.
„Sicherheit gibt es nicht zum Billigtarif. Damit die
Bodenabfertigung am Flughafen Wien auch in Zukunft sicher und
verlässlich funktioniert, braucht es auch die entsprechenden
Rahmenbedingungen. Deshalb müssen jetzt beide Anbieter ihre
Verantwortung ernst nehmen und gegenüber den Beschäftigten rasch für
Klarheit sorgen“, betont Schäffer abschließend.