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FPÖ – Schnedlitz/Linder: „Lebenslang fast 24.000 Euro jährliche Zusatzpension für ÖVP-LK-Präsidenten aufgeflogen!“

Wien (OTS) – Nachdem die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
Kärnten erneut
die Pensionsprivilegien in der Kärntner Landwirtschaftskammer
aufgezeigt und deren Abschaffung gefordert hatte, reagierte die
Kärntner Volkspartei höchst nervös.

Hintergrund ist eine Regelung, wonach dem Kammerpräsidenten
bereits nach zehn Jahren Amtszeit ein Drittel und nach 15 Jahren
sogar die Hälfte seiner Aufwandsentschädigung als lebenslange
Zusatzpension zusteht – ohne dafür eigene Beiträge geleistet zu
haben. Nachdem der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer
und Landesobmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft
Kärnten, Roman Linder, erneut die Abschaffung dieses Systems
gefordert hatte, sollen sich nun sogar hochrangige ÖVP-
Landespolitiker bei ihm über die Veröffentlichung beschwert haben.

Für FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael
Schnedlitz zeige diese Reaktion die wachsende Anspannung innerhalb
der Volkspartei: „Das schwarze Bonzen-System ist wieder einmal
aufgeflogen und wird jetzt höchst nervös! Nachdem die ÖVP-Funktionäre
merken, dass es ihnen und ihren selbst geschaffenen Privilegien bei
den bevorstehenden Landwirtschaftskammerwahlen an den Kragen gehen
könnte, liegen die Nerven blank.“

Besonders kritisch sah Schnedlitz das Missverhältnis zwischen den
Einkünften der Funktionäre und jenen der arbeitenden Landwirte:
„Während sich der ÖVP-Bauernbund mit den Zwangsbeiträgen der
fleißigen Landwirte die eigenen Taschen füllt und fürstliche
Zusatzpensionen in Höhe von fast 2.000 Ꞓ monatlich sichert, beträgt
die durchschnittliche monatliche Bruttopension eines Bauern in
Österreich gerade einmal rund 1.300 Ꞓ. Da sieht man wieder einmal,
dass der ÖVP das Wohlergehen der eigenen Bauernbund-Bonzen wichtiger
ist als das Überleben unserer Bauernfamilien“, erklärte Schnedlitz.
Auch das Verhalten der ÖVP im vergangenen Sommer rund um die
Dürrehilfe habe gezeigt, welchen geringen Stellenwert die Landwirte
für die Volkspartei tatsächlich hätten.

Roman Linder wies die Beschwerden aus den Reihen der ÖVP
entschieden zurück und kündigte an, den Kurs konsequent fortzusetzen.
„Die allergischen und nervösen Reaktionen von Seiten des
Kammerpräsidenten Huber und der ÖVP-Landespolitik zeigen nur, dass
wir mitten ins Schwarze getroffen haben. Präsident Huber bangt
offensichtlich um seine kommende Amtsperiode, die er braucht, damit
er sich die fette Zusatzpension mitnehmen kann. Es ist schlichtweg
unverschämt, wenn Funktionäre kassieren, ohne je einen Cent
eingezahlt zu haben“, so Linder. Für ihn sei klar, dass ein solches
System nicht mehr zeitgemäß ist, zumal landwirtschaftliche Betriebe
zunehmend unter wirtschaftlichen Druck geraten. „Die
Landwirtschaftskammer muss für die Bauern da sein und nicht für
irgendwelche ÖVP-Funktionäre. Diese Sonderprivilegien werden aus den
Zwangsbeiträgen der Landwirte bezahlt – damit muss endlich Schluss
sein!“

Abschließend betonten Schnedlitz und Linder die Notwendigkeit
einer politischen Wende in den bäuerlichen Vertretungsorganen:
„Dieser unverschämte Selbstbedienungsladen auf dem Rücken unserer
Landwirte muss sofort trockengelegt werden – und unter freiheitlicher
Ägide wird genau das auch passieren! Am 25. Oktober haben es die
Kärntner Bauern in der Hand, dieses abgehobene ÖVP-System abzuwählen.
Wir Freiheitliche stehen als einzige Kraft bedingungslos an der Seite
unserer Bauern, kämpfen für faire Preise sowie echte Entlastung und
machen endgültig Schluss mit den schamlosen Privilegien der schwarzen
Kammer-Bonzen!“