Wien (OTS) – „Dass die Regierung zuerst auch für alle derzeit
Arbeitstätigen die
künftigen Pensionen kürzt und infolgedessen jetzt auf Trinkgelder
zugreifen will, ausgerechnet mit dem Argument, dies diene höheren
Pensionen, ist an Hohn und Demütigung nicht zu überbieten“, ärgerte
sich FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz über den nächsten
geplanten Anschlag auf die Fleißigen durch die Verlierer-Ampel.
„Während sich die größte und teuerste Regierung aller Zeiten im
Wochenrhythmus mit neuen Skandalen der Steuergeldverschwendung
blamiert, wagt sie nun auch noch den nächsten Angriff auf eine der
Gruppen, die in diesem Land unter oft schwierigen Bedingungen ehrlich
arbeiten: unsere Kellnerinnen und Kellner. Ihnen jetzt auch noch ans
Trinkgeld zu gehen, ist nicht nur schamlos, sondern zutiefst
ungerecht! Dass ausgerechnet die Gewerkschafter die Raubzugspläne
ihres roten Parteikollegen im Finanzministerium verteidigen, zeigt,
dass die Gewerkschaft längst zu einem Apparatschik der Parteiapparate
verkommen ist. Hier wird nur noch die Partei vertreten, längst nicht
mehr die Arbeiter“, kritisierte FPÖ-Generalsekretär den geplanten
Zugriff auf das Trinkgeld und die Rolle der Komplizen dieses
Anschlags, die sich auf Kosten von Mitgliedsbeiträgen in den
Gewerkschaften breit machen, während sie gegen die eigenen Mitglieder
vorgehen und argumentieren, anstatt ihnen beizustehen.
Schnedlitz zeigt kein Verständnis für diesen „Raubzug auf das
Ehrlich-Verdiente“: „Trinkgeld ist eine Wertschätzung des Gastes für
Freundlichkeit, gutes Service und tolle Arbeit. Wer den fleißigen
Menschen in der Gastronomie, die ohnehin oft am Wochenende, abends
und unter großem Druck arbeiten, das Trinkgeld auch noch streitig
machen will, der hat nicht das Geringste verstanden. Gleichzeitig
trifft man auch die Unternehmer in Gastronomie und Tourismus, die
ohnehin unter Personalmangel leiden. Diese Regierung lebt in einer
Parallelwelt aus Privilegien, Chauffeuren und Parteiposten – aber für
die, die jeden Tag die Ärmel hochkrempeln, bleibt nur die Keule gegen
ihr Geld!“
Der freiheitliche Generalsekretär kündigte massiven Widerstand
an: „Sollte dieser unfaire Schritt tatsächlich gesetzt werden, dann
werden die Kellnerinnen und Kellner den Politikern von ÖVP, SPÖ und
NEOS diversen Besuchen wahrscheinlich sehr deutlich zu verstehen
geben, was sie von diesem Trinkgeld-Raub halten. Und sie werden nicht
alleine sein, auch wenn sie von der Gewerkschaft längst verraten
wurden.“
Klar sei auch: „Schwarze, rote und pinke Landespolitiker,
Bürgermeister und Gemeinderäte sind jetzt gefordert. Wenn sie sich
diesem Unfug ihrer eigenen Parteien nicht entgegenstellen, dann
machen sie sich mitschuldig an einem weiteren Anschlag auf die
Leistungsträger in diesem Land. Es reicht! Die Regierung soll endlich
bei sich selbst sparen – bei den 273 Mitarbeitern in den
Ministerbüros, bei den Millionen für Eigen-PR, bei Beraterkosten und
Co. anstatt bei den Trinkgeldern von Menschen, die tagtäglich
schuften!“
Abschließend erinnerte Schnedlitz: „Die FPÖ steht wie ein Fels
hinter den Fleißigen und Rechtschaffenen in unserem Land. Wir sagen
ganz klar: Finger weg vom Trinkgeld – denn das gehört denen, die es
sich verdient haben, und nicht den Gierhälsen dieser Bundesregierung,
die ohnehin unseren Staat gleichzeitig in den Konkurs manövriert.“