Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) übt scharfe Kritik an
der
Bundesregierung, die ihre angekündigte Industriestrategie weiterhin
nicht vorlegt.
Laut einem Bericht im KURIER („Wie Regierung und Sozialpartner
die Industrie im Land halten wollen“) soll ein Konzept zur Stärkung
des Standorts erst im Herbst präsentiert werden – viel zu spät
angesichts der massiven wirtschaftlichen Herausforderungen.
„Die Bundesregierung glänzt einmal mehr mit Ankündigungen statt
Taten. In Deutschland, Frankreich oder Italien werden Industriepakete
längst umgesetzt – in Österreich setzen Regierung und Sozialpartner
sich lediglich mit Überschriften auseinander. Die Industrie wandert
ab, die Regierung schaut zu. Wegen Rekord-Energiepreisen, wachsender
Bürokratie und internationaler Konkurrenz verlieren heimische
Unternehmen an Boden. Produktionsverlagerungen ins Ausland häufen
sich. Wir warnen davor, dass ohne rasche Maßnahmen tausende
Arbeitsplätze und ganze Wertschöpfungsketten gefährdet sind.“, merkt
Reinhard Langthaler, Generalsekretär der Freiheitlichen Wirtschaft,
an.
„Während die Regierung in endlosen Dialogforen verharrt, trifft
die Realität die Industrie mit voller Wucht. Österreich braucht jetzt
steuerliche Entlastung, günstige Energie, und Investitionssicherheit
– keine weiteren Papiertiger“, so Langthaler abschließend.