Wien (OTS) – Anlässlich der dramatischen Einkommensverluste für
Österreichs Bauern
übte heute FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner scharfe
Kritik an ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig. Dass der Minister
heute selbst öffentlich eingestehe, dass die von der Regierung
präsentierten Dürrehilfen den massiven Einkommensrückgang nicht
kompensieren könnten, sei für die Freiheitlichen ein beispielloser
politischer Offenbarungseid.
„Wenn der Minister schon selbst zugibt, dass seine sogenannten
Hilfen nicht helfen, wozu veranstaltet er dann dieses ganze mediale
Spektakel? Monatelang hat Totschnig bei dieser historischen
Dürrekatastrophe tatenlos zugeschaut, wie die Ernten auf den Feldern
vertrocknen und die Existenzen unserer Bauern vernichtet werden“, so
Schmiedlechner. Die von der Regierung gefeierten Maßnahmen, wie der
zweimonatige Nachlass bei den Sozialversicherungsbeiträgen, seien de
facto ein Minusgeschäft für die Bauern. Auch die Tatsache, dass
hunderte Bio-Betriebe aufgrund von realitätsfremden EU-Vorgaben
aufgeben müssten, werde vom Ministerium lediglich mit einem
Schulterzucken hingenommen. Für Schmiedlechner zeige sich hier das
völlige Versagen der ÖVP in der Agrarpolitik.
„Am Ende dieses Trauerspiels steht ein schmutziger Deal, der den
Bauern unterm Strich mehr kostet als nützt. Die ÖVP lässt jene
Menschen im Stich, die täglich hart arbeiten und für unsere
Lebensmittelsicherheit sorgen. Wenn Totschnig als Minister nicht
helfen kann oder will, dann muss er die einzig logische Konsequenz
ziehen: Er soll sofort zurücktreten und jemanden ans Ruder lassen,
der es kann und will!“, forderte Schmiedlechner abschließend.