Wien (OTS) – „Ausgerechnet am Nationalfeiertag deckt Österreichs
Fußball-Teamchef
Ralf Rangnick auf, wie SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig und SPÖ-
Sportstadtrat Peter Hacker ein modernes Nationalstadion in Wien seit
Jahren blockieren“, erklärt der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp
zu den Aussagen des Teamchefs, wonach drei bis vier Investoren
bereitstehen, die eine neue Arena übernehmen würden. Dafür wäre kein
einziger Euro Steuergeld notwendig.
„Ludwig und Hacker haben den Wienern jahrelang die Unwahrheit
erzählt. Offenbar scheitert das Projekt nicht am Geld, sondern am
politischen Unwillen und der Unfähigkeit der Ludwig-SPÖ“, so Nepp.
Besonders brisant sei, dass Rangnick bereits mehrfach mit Ludwig
und Hacker über das Projekt gesprochen habe. Trotzdem sei nichts
weitergegangen. „Wenn private Investoren bereitstehen und die
Steuerzahler keinen Cent für die Errichtung bezahlen müssen, gibt es
keine Ausreden mehr. Ludwig und Hacker müssen offenlegen, seit wann
sie davon wissen, welche Gespräche geführt wurden und warum sie
dieses Projekt blockiert haben“, so Nepp, der diesbezügliche
Gemeinderatsanfragen an Ludwig und Hacker ankündigt.
„Prag, Budapest und andere europäische Hauptstädte verfügen
längst über moderne multifunktionale Arenen. Nur Wien schafft es
unter der Ludwig-SPÖ seit Jahren nicht, ein zeitgemäßes
Nationalstadion auf den Weg zu bringen. Das ist ein völliges Versagen
für eine Stadt, die sich gerne als internationale Sportmetropole
präsentiert“, kritisiert der Wiener FPÖ-Obmann weiter.
„Gerade am Nationalfeiertag ist es beschämend, wenn Österreichs
Teamchef öffentlich erklären muss, dass Investoren Schlange stehen,
während die Wiener SPÖ auf der Bremse steht. Österreich verdient ein
modernes Nationalstadion. Die rot-pinke Verhinderungspolitik muss
endlich ein Ende haben“, so Nepp.