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FPÖ – Krauss: Flughafen Wien droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit

Wien (OTS) – „Der Flughafen Wien wird Stück für Stück seiner
internationalen
Bedeutung beraubt. Erst werden wichtige Inlands- und
Zubringerverbindungen gestrichen, jetzt zieht Ryanair weitere
Flugzeuge ab und kappt Strecken. Wer einen Wirtschaftsstandort von
seinen Verkehrsadern abschneidet, darf sich nicht wundern, wenn am
Ende auch Arbeitsplätze, Investitionen und Wertschöpfung verloren
gehen“, erklärt der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss
angesichts der neuerlichen Reduktionen am Flughafen Wien. Hanke,
Stocker und Ludwig fehle offenbar die Kompetenz, die Bedeutung dieser
Entscheidung zu beurteilen.

Für Krauss geht es nämlich längst nicht mehr um die Entscheidung
einer einzelnen Fluggesellschaft. „Wizz Air hat Wien bereits den
Rücken gekehrt, Ryanair verlagert Kapazitäten und auch die AUA warnt
vor den hohen Standortkosten. Gleichzeitig hält die Bundesregierung
an der Luftverkehrsabgabe fest und verteuert damit Flüge ab
Österreich zusätzlich. Das sind keine Warnsignale mehr, das sind
bereits die Folgen einer Entwicklung, die seit Monaten offen auf dem
Tisch liegt.“

Besonders schwer wiege der fortschreitende Verlust der Anbindung
Wiens: „Ein internationaler Wirtschaftsstandort lebt davon, rasch und
direkt erreichbar zu sein. Fallen Zubringer, Strecken und
stationierte Flugzeuge weg, verliert Wien Verbindungen und mit den
Verbindungen verliert die Stadt wirtschaftliche Chancen. Bratislava
wächst, während Wien zurückfällt.“

Krauss fordert daher rasche Maßnahmen zur Verbesserung der
Wettbewerbsfähigkeit des Luftfahrtstandorts und insbesondere ein Ende
der zusätzlichen steuerlichen Belastung: „Wien darf nicht vom
internationalen Drehkreuz zum Regionalflughafen mit immer dünnerem
Streckennetz heruntergewirtschaftet werden. Die Luftverkehrsabgabe
muss weg. Wenn Stadt- und Bundesregierung weiter zuschauen und
gleichzeitig das Fliegen ab Wien künstlich verteuern, werden andere
Standorte jene Passagiere, Investitionen und Arbeitsplätze
übernehmen, die Wien verliert.“

„Bei einem internationalen Wirtschaftsstandort ist Erreichbarkeit
kein Luxus, sondern Infrastruktur. Wer diese Infrastruktur aufgibt
und mit zusätzlichen Steuern auch noch verteuert, setzt die
wirtschaftliche Zukunft Wiens aufs Spiel“, so Krauss abschließend.