Wien (OTS) – Als „Signal für eine Politik der sozialen Kälte“
kritisierte heute
die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und Sozialsprecherin NAbg. Dagmar
Belakowitsch die Aussagen von IHS-Chef Holger Bonin in der ORF-
„Pressestunde“. Die Vorschläge des Wirtschaftsforschers zu
Lohnverhandlungen und Pensionen seien ein „unsozialer Frontalangriff
auf die arbeitende Bevölkerung und die ältere Generation“ und würden
die wahren Probleme im Land völlig ignorieren.
„Im ORF wurde ein Programm der sozialen Kälte präsentiert: Die
hart arbeitenden Menschen im Handel sollen auf Lohn verzichten, die
ältere Generation soll länger arbeiten und die Pendler sollen bei den
Spritpreisen weiter zur Kasse gebeten werden. Diese Vorschläge gehen
völlig an der Lebensrealität der Österreicher vorbei und sind der
falsche Weg, um unser Land aus der Krise zu führen“, so Belakowitsch.
Der Ratschlag an die Beschäftigten im Handel, sich beruflich
„umzuorientieren“, sei für die freiheitliche Sozialsprecherin
besonders zynisch. „Hunderttausenden Menschen, die den Handel am
Laufen halten, wird von einem Fachmann ausgerichtet, dass ihre
Leistung keine besseren Löhne mehr wert sei. Anstatt die Kaufkraft zu
stärken und damit die heimische Wirtschaft zu unterstützen, predigt
man Lohnverzicht. Die Botschaft ist klar: Wer nicht mithalten kann,
wird einfach aussortiert“, erklärte die FPÖ-Sozialsprecherin.
Auf Ablehnung stieß auch die Forderung nach einem höheren
Pensionsantrittsalter. „Ein höheres Pensionsantrittsalter ist für
viele Menschen, besonders in körperlich anstrengenden Berufen, eine
faktische Pensionskürzung. Wer 45 Jahre lang gearbeitet hat, hat sich
seinen Ruhestand verdient. Es kann nicht sein, dass bei unseren
Pensionisten gespart werden soll, während an anderer Stelle
Milliarden für eine verfehlte Migrationspolitik oder für EU-Projekte
ausgegeben werden“, betonte Belakowitsch.
Abschließend forderte die freiheitliche Sozialsprecherin einen
politischen Kurswechsel: „Wir brauchen keine unsozialen Vorschläge
aus dem Elfenbeinturm, sondern eine Politik, die die Leistungsträger
entlastet, die Kaufkraft stärkt und die Pensionen sichert. Die FPÖ
steht als einzige Kraft konsequent an der Seite der arbeitenden
Menschen und unserer Pensionisten. Ein Systemwechsel und eine Politik
mit Hausverstand, die die Interessen der eigenen Bevölkerung in den
Mittelpunkt stellt, wird es nur mit uns Freiheitlichen und einem
Volkskanzler Herbert Kickl geben.“