Klausen (BZ) (OTS) – Die Kastanie, in Südtirol „Keschtn“ genannt,
gehört seit
Jahrhunderten zur Südtiroler Kulinarik. War sie früher eher ein
Produkt für die bäuerliche Küche, hat sie jetzt den Einzug auch in
die Edelgastronomie gefunden.
Rund 3.300 Kastanienbäume wachsen rund um Feldthurns und prägen
die Landschaft des Eisacktales. Im Herbst werden ihre Früchte zum
Mittelpunkt einer besonderen kulinarischen Tradition: Bei den
Keschtniglwochen vom 17. Oktober bis 8. November 2026 dreht sich in
Feldthurns alles um die Keschtn.
Während dieser Zeit zeigen Gasthöfe und Restaurants, wie
vielseitig diese regionale Spezialität sein kann. Beim Niglmarkt am
7. November und beim Keschtnigl-Sunntig am 8. November steht die
Kastanie noch einmal besonders im Mittelpunkt.
Auch abseits der Veranstaltungen lässt sich die Keschtn wunderbar
entdecken. Der Keschtnweg , der Südtiroler Kastanienweg, erstreckt
sich auf rund 90 Kilometern von Brixen bis in den Raum Bozen und
weiter Richtung Terlan/Vilpian. Ein besonders reizvoller Abschnitt
führt durch die Eisacktaler Ferienregion mit dem Herzstück Feldthurns
sowie durch Klausen, Villanders und Barbian .
Im Herbst ist der Weg besonders reizvoll: Die Kastanien sind
reif, die Kastanienbäume leuchten in warmen Farben und die
Temperaturen eignen sich ideal für längere Spaziergänge und
Wanderungen.
Wer jetzt im Herbst kommt, erlebt Südtirol von seiner
genussvollen Seite: Draußen unterwegs sein, regionale Spezialitäten
probieren und dazu ein Glas Eisacktaler Weißwein genießen.
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