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Der Journalist und Autor Ralf Pasch erhält das „Molden-Sachbuchstipendium für biografisches Schreiben 2026“

Wien (OTS) – In der Begründung der Jury – Alexandra Föderl-Schmid
(Frankreich-
Korrespondentin „Süddeutsche Zeitung“), Günter Kaindlstorfer (
Journalist ORF), Johannes Kößler (Buchhändler „Seeseiten“ in Wien),
Jasmin Lörchner (Podcast-Host von „HerStory“) und Catrin Stövesand (
Journalistin „Deutschlandfunk“) – heißt es:

„Ralf Pasch interessiert sich gerade für die Ambivalenzen seiner
Protagonistin: für ihre fortschrittlichen Positionen ebenso wie für
ihre zeittypischen Vorstellungen von Kolonialismus,
Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Hierarchien. Sein
originelles, sorgfältig recherchiertes und publizistisch relevantes
Biografieprojekt verspricht nicht nur die Wiederentdeckung einer
faszinierenden Persönlichkeit, sondern auch ein interessantes
Panorama der Wiener Moderne und ihrer Widersprüche.“

Ralf Pasch (geb. 1967 in Thüringen) ist Journalist und Buchautor,
er lebt und arbeitet in Berlin. Pasch schreibt außer über deutsch-
tschechische Themen über das jüdische Leben in Deutschland,
Tschechien und Österreich. Gemeinsam mit dem Deutschen Kulturforum
östliches Europa in Potsdam realisierte er die Wanderausstellung „Die
Schaleks – eine mitteleuropäische Familie. Fünf Biografien erzählen
hundert Jahre Geschichte“.

Das „Molden-Sachbuchstipendium für biografisches Schreiben“ wird
vom Molden Verlag ( https://www.styriabooks.at/verlage/molden/ ) seit
2024 biennal in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“
vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Sachsponsoren sind die
Unternehmen Salzer (Papier), Gerin (Druck) und Papyrus (Bindung). Das
Stipendium ist anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums des Molden Verlages
initiiert worden.

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