Wien (OTS) – „Bei uns gilt das österreichische Recht und nicht die
Rechtsschule
der Schiiten. Jedes in Österreich aufwachsende Mädchen soll die
Möglichkeit haben, ihr Leben frei und nach eigenen Vorstellungen zu
leben, anstatt sich von selbsternannten Sittenwächtern einschüchtern
zu lassen. Gerade in einer Entwicklungsphase, in der sich die
Persönlichkeit eines Kindes ausbildet, bedarf es besonderer Fürsorge
und eines geschützten Umfelds. Für uns als ÖVP Frauen ist klar: Ein
10-jähriges Mädchen gehört nicht unter ein Kopftuch – das Kopftuch
ist kein harmloses Stück Stoff, sondern ein Zeichen der Unterdrückung
und ein Mittel der Kontrolle von Mädchen ab dem frühesten
Kindesalter. Gerade in der Schule sollen sich Mädchen sicher fühlen
und frei von religiösen Druckmitteln entwickeln können“, so die
Bundesleiterin der ÖVP Frauen, Juliane Bogner-Strauß, die
abschließend ausführt: „Wenn in unseren Schulen selbsternannte
Sittenwächter auftreten, die Mädchen vorschreiben wollen, was sie tun
dürfen und was nicht, müssen wir rasch handeln. Daher zeigen wir null
Toleranz gegenüber jenen, die unsere Werte, unsere Gleichberechtigung
und die Rechte von Mädchen und Frauen mit Füßen treten. Das von
Bundeskanzler Christian Stocker geforderte Verbot des Politischen
Islams ist eine weitere essenzielle Maßnahme zum Schutz unserer Werte
und unserer Freiheit. Als ÖVP Frauen machen wir unmissverständlich
klar: Die Freiheit und Selbstbestimmung der in Österreich
aufwachsenden Mädchen stehen klar über jeder Form von religiösem oder
ideologischem Zwang.“