Wien (OTS) – „Wenn internationale Fluggesellschaften zunehmend auf
osteuropäische
Standorte setzen und nun auch Konzertveranstalter Wien aufgrund
fehlender geeigneter Infrastruktur auslassen, ist das ein mehr als
ernstes Warnsignal für den Ruf unserer Stadt als internationale
Metropole“, erklärt der Kultursprecher des Freiheitlichen
Rathausklubs, Lukas Brucker, angesichts der aktuellen Diskussion um
ein mögliches Wien-Konzert der irischen Rockband U2.
Für Brucker zeigt die Debatte einmal mehr, wie dringend Wien ein
modernes, multifunktionales Nationalstadion benötigt. „Das Ernst-
Happel-Stadion ist in die Jahre gekommen und kann mit den
Anforderungen internationaler Großveranstaltungen nicht mehr
mithalten. Wien braucht endlich eine zeitgemäße Arena, die nicht nur
dem Spitzensport, sondern auch Konzerten und kulturellen
Großereignissen auf Weltniveau gerecht wird“, so Brucker mit Verweis
auf die moderne Puskás Aréna in Budapest.
Die Folgen einer unzureichenden Infrastruktur würden weit über
den Kulturbereich hinausreichen. Internationale Großveranstaltungen
seien ein wichtiger Faktor für Tourismus, Gastronomie und den
gesamten Wirtschaftsstandort. „Jedes Konzert, das aufgrund fehlender
Infrastruktur anderswo stattfindet, bedeutet auch entgangene
Wertschöpfung und einen weiteren Kratzer am Image Wiens als
Weltstadt. Das Fremdwort, das SPÖ und NEOS hier offenbar suchen,
heißt Umwegrentabilität“, betont Brucker.
Abschließend fordert Brucker die rot-pinke Stadtregierung auf,
die Planungen für ein modernes Nationalstadion endlich voranzutreiben
und die notwendigen Voraussetzungen für internationale
Großveranstaltungen zu schaffen: „Wenn Wien nicht mit der Zeit geht,
geht mit der Zeit keiner mehr nach Wien.“