Wien (OTS) – Als „späte, aber notwendige Einsicht“ bezeichnete heute
FPÖ-
Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm die Forderung des
Seniorenrats nach einem gesetzlichen Recht auf ein analoges Leben.
Dass nun auch die Vertreter von ÖVP und SPÖ im Seniorenrat erkennen,
was die FPÖ seit Jahren anprangere, sei ein klares Zeichen für eine
vorausschauende freiheitliche Seniorenpolitik. „Es ist erfreulich,
wenn auch verspätet, dass der Seniorenrat nun endlich auf den
freiheitlichen Kurs einschwenkt und unsere jahrelange Forderung nach
einem Recht auf ein analoges Leben übernimmt. Während ÖVP und SPÖ den
Digitalisierungs-Turbo gezündet und unzählige Menschen, vor allem
unsere Senioren, einfach abgehängt haben, waren wir Freiheitliche die
einzige Stimme der Vernunft, die vor diesem Digitalzwang gewarnt
hat“, so Wurm.
Jahrelang hätten ÖVP, SPÖ und Co. freiheitliche Anträge für eine
echte Wahlfreiheit zwischen analog und digital vom Tisch gewischt und
die Menschen in den Zwang getrieben. „Jetzt, wo der Druck aus der
Bevölkerung und von den eigenen Organisationen zu groß wird, entdeckt
man plötzlich sein Herz für die analoge Welt. Das sind vorerst nur
leere Worte – am kommenden Dienstag wird sich im Sozialausschuss
zeigen, wie ernst es die ÖVP meint. Wir bringen erneut unseren Antrag
ein, und dann muss die ÖVP entscheiden, ob sie auf ihre eigene
Seniorenbund-Präsidentin Korosec hört oder ob sie die Bürger einmal
mehr im Stich lässt“, erklärte Wurm.
„Es kann nicht sein, dass die ÖVP-Seniorenbund-Chefin
medienwirksam etwas fordert, was ihre eigene Partei im Parlament seit
Jahren blockiert. Dieser Spagat zwischen den Interessen der eigenen
Klientel und der abgehobenen Agenda der Regierungselite wird für die
ÖVP immer unmöglicher. Am Dienstag muss sie Farbe bekennen“, stellte
der FPÖ-Konsumentenschutzsprecher klar.
„Niemand darf gezwungen werden, sich für Behördenwege,
Bankgeschäfte oder den Kauf eines Parkscheins ein Smartphone
anschaffen zu müssen. Das ist keine Frage des Alters, sondern eine
Frage der fundamentalen Wahlfreiheit. Wir kämpfen für ein echtes
Recht auf ein analoges Leben, welches gesetzlich verankert sein muss.
Wir Freiheitliche sind und bleiben der einzige verlässliche Anwalt
der Bürger gegen den Digitalisierungs- und Überwachungswahn der
Einheitsparteien!“, stellte Wurm abschließend klar.