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UNOS fordern wirksame Compliance und Kontrolle in der WKO

Wien (OTS) – Die Ermittlungen der Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft
gegen den ehemaligen WKÖ-Präsidenten Harald Mahrer wegen des
Verdachts der Vorteilsannahme rücken die Frage nach wirksamer
Compliance und Kontrolle in der Wirtschaftskammer erneut in den
Fokus. Für UNOS ist klar: Entscheidend ist nicht nur, welche Regeln
beschlossen werden, sondern vor allem, ob sie konsequent umgesetzt
und ihre Einhaltung überprüft wird. Denn Unternehmerinnen und
Unternehmer müssen darauf vertrauen können, dass ihre
Interessenvertretung transparent und verantwortungsvoll handelt.

„Compliance darf nicht bei Ankündigungen stehen bleiben.
Entscheidend ist, dass die Regeln konsequent umgesetzt und ihre
Einhaltung wirksam kontrolliert wird. Dafür braucht es klare
Zuständigkeiten und nachvollziehbare Konsequenzen bei Verstößen“,
betont UNOS Bundessprecher Michael Bernhard.

Eine wichtige Grundlage dafür ist auch eine Kultur, in der
Compliance selbstverständlich gelebt wird. „Eine starke Compliance-
Kultur entsteht, wenn integres und verantwortungsvolles Handeln auf
allen Ebenen vorgelebt wird. Gerade Führungskräfte, Funktionärinnen
und Funktionäre haben dabei eine wichtige Vorbildfunktion“, so
Bernhard.

Die laufenden Ermittlungen sind unabhängig aufzuklären.
Unabhängig vom Ausgang des konkreten Verfahrens bleibt es Aufgabe der
WKO-Reform, klare Regeln und wirksame Kontrollmechanismen zu
schaffen, die das Vertrauen in die Interessenvertretung nachhaltig
stärken.

UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.