Graz (OTS) – Die Bruttowertschöpfung in Österreich durch Künstliche
Intelligenz
könnte laut einer Studie von Economica langfristig um bis zu 18
Prozent steigen, was einem zusätzlichen Wertschöpfungspotenzial von
rund 72 Milliarden Euro pro Jahr entspricht. Europaweit beziffern
Experten die zusätzliche jährliche Wirtschaftsleistung mit bis zu
drei Billionen Euro. Umso bedeutender ist es, nicht nur am globalen
KI-Wettrennen teilzunehmen, sondern die Rahmenbedingungen durch
digitale Souveränität selbst zu gestalten und Leitplanken zu setzen,
innerhalb derer Europa seine Potenziale heben kann.
„ Der Technology Impact Summit könnte vom Datum nicht besser
liegen. Nach den Forderungen führender US-Unternehmen, wegen
Superintelligenz-Risiken die KI-Entwicklung zu bremsen sowie stärker
zu regulieren, den Sicherheitsvorfällen rund um OpenAI und dem
Börsengang von Anthropic: Wo steht Europa in diesen Fragen und welche
anderen Chancen ergeben sich? Und wie kann Österreich grundsätzlich
die Möglichkeiten von KI nutzen, ohne bei digitaler Souveränität und
Sicherheit den Anschluss zu verlieren? “, bringt Markus Fallenböck (
Universität Graz), einer der Initiatoren des Summit, die Themen auf
den Punkt.
Unter dem Titel „Europas digitale Zukunft – zwischen
Souveränität, Sicherheit und KI-Wettlauf“ gehen internationale und
heimische Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und
Technologie im Dialog beim dritten Technology Impact Summit (TIS)
jenen Fragen nach, die zukunftsentscheidend sind. Das
interdisziplinäre Think-Tank-Event schlägt als gemeinsame Initiative
von Universität Graz, Technische Universität Graz, JOANNEUM RESEARCH
und FH JOANNEUM erneut die Brücke zwischen praxisnahen Einblicken in
die Wirtschaft und wissenschaftlichen Perspektiven und hat sich seit
seiner Gründung im Jahr 2024 zur wesentlichen Diskursplattform
entwickelt, aus der sowohl langfristige Strategien als auch konkrete
Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
entstehen.
Zwtl.: Unterschiedliche Perspektiven auf Europas digitale Zukunft
Aktuelle Positionen aus Politik und Wissenschaft vertreten
Landesrat Willibald Ehrenhöfer (Land Steiermark) und Sektionschef
Elmar Pichl (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
). Die Rolle von Wissenschaft und Forschung wird im Gespräch mit den
Rektoren bzw. Geschäftsführern Horst Bischof (Technische Universität
Graz), Heinz Mayer (JOANNEUM RESEARCH), Martin Payer (FH JOANNEUM)
sowie Peter Riedler (Universität Graz) beleuchtet.
Den diesjährigen Technology Impact Summit eröffnet Agnes
Heftberger (Microsoft) mit ihrer Keynote „Europas digitale Zukunft“.
Zu diesem Thema diskutieren Philipp Amann (Europäische Zentralbank),
Daniel Keinrath (fonio), Georg List (AVL List), Stefan Mangard (TU
Graz) und Hannah Wundsam (AustrianStartups). Gemeinsam stellen sie
sich im Gespräch mit Moderatorin Katrin-Cécile Ziegler die Frage, wie
Europa das globale Rennen für sich entscheiden könnte.
Ob es sich bei Europas Souveränität um Traum oder Wirklichkeit
handelt, verhandeln im Rahmen einer „Near Future Debate“ Philipp
Töbich (SAP) und Christian Winkelhofer (Accenture).
Den Blick ins Morgen wirft Zukunftsforscher Tristan Horx (Horx
Future), bevor Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll über
aktuelle politische Umsetzungen und künftige Vorhaben auf nationaler
und europäischer Ebene berichtet.
Aus der unternehmerischen und wissenschaftlichen Praxis sowie von
erfolgreichen Kooperationen berichten in Form von kompakten
„Lightning Talks“ CANCOM, DaphOS.ai zusammen mit der Universität
Graz, Experts Inside, EY in Kooperation mit AVL List, FH JOANNEUM,
JOANNEUM RESEARCH, MANZ gemeinsam mit Noxtua sowie Taceo und die TU
Graz.
Eine Zusammenfassung des Summit sowie den Ausblick auf das
Generalthema für 2027 bringen Markus Fallenböck (Universität Graz),
Andrea Höglinger (TU Graz), Wolfgang Granigg (FH JOANNEUM) und Helmut
Wiedenhofer (JOANNEUM RESEARCH) in das hochkarätig besetzte Think-
Tank-Event ein.
Zwtl.: Über den Technology Impact Summit
Der Technology Impact Summit ist eine gemeinsame Initiative von
Universität Graz, Technische Universität Graz, JOANNEUM RESEARCH und
FH JOANNEUM. Die Think-Tank-Veranstaltung bietet eine einzigartige
Plattform, auf der die neuesten Entwicklungen und Trends eingehend
diskutiert und reflektiert werden und baut Brücken zwischen
Wissenschaft, Technologie und Anwendung. Hohe Prägnanz wird durch
Diskussionen in Form von „Oxford Style Debates“ oder Präsentationen
von Use Cases im Rahmen von kompakten „Lightning Talks gewährleistet.
Der Technology Impact Summit 2026 wird unterstützt von Accenture,
Austria Wirtschafts Service, Bankenverband, Bechtle,
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung,
Bundesministerium für Wirtschaft Energie und Tourismus, CANCOM, Der
Brutkasten, Die Presse, Energie Steiermark, Experts Inside, EY,
GRAWE, Graz Holding, Huawei, Industriellenvereinigung Steiermark,
Kleine Zeitung, Knapp, Land Steiermark, Magna, MANZ, NTS, Raiffeisen-
Landesbank Steiermark, RTR, Steiermärkische Sparkasse, Volksbank
Steiermark und Wirtschaftskammer Steiermark. Weitere Informationen
auf ti-summit.com