Wien (OTS) – SPÖ Abgeordnete Karner-Kremser reagiert auf heutige
Pressekonferenz
der Wiener KPÖ und verweist auf umfassende Unterstützungsangebote für
Mieter*innen
„Wenn Menschen Fragen zu ihrer Miete haben oder in finanzielle
Schwierigkeiten geraten, lassen wir sie nicht allein“, betont SPÖ-
Gemeinderätin und Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Wohnen,
Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Waltraud Karner-Kremser,
anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Wiener KPÖ.
Zwtl.: Wien bietet Mieter*innen seit Jahrzehnten bereits umfassende,
kostenlose Unterstützung:
– MieterHilfe der Stadt Wien: Kostenlose Beratung und rasche
Unterstützung bei Fragen zu Mietverträgen, Mieterhöhungen,
Betriebskosten, Mietschulden und anderen Wohnproblemen. Das Angebot
steht Mieter*innen von Gemeinde- und Privatwohnungen sowie Bewohner*
innen geförderter Wohnungen offen. Telefonisch erreichbar unter 01
4000 8000, Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr. Persönliche Beratung
ohne Terminvereinbarung: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von
9 bis 17 Uhr sowie Mittwoch von 9 bis 13 Uhr.
– Wiener Wohnen-Service: Unter 05 75 75 75 erhalten Gemeindebaumieter
*innen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, Unterstützung bei
Anliegen rund um ihre Wohnung, etwa bei Reparaturen,
Lärmbelästigungen oder Fragen zur Miete.
– Wohnbeihilfe: Finanzielle Unterstützung für Menschen, die
Schwierigkeiten haben, ihre Wohnkosten zu tragen.
– Wohnungssicherung im Gemeindebau: Unterstützung bei finanziellen
Schwierigkeiten und drohendem Wohnungsverlust, unter anderem durch
aufsuchende Betreuung.
– Mietervereinigung: Beratung und Unterstützung etwa bei der
Überprüfung von Mietverträgen oder möglichen unzulässigen Ablösen.
Zwtl.: Was die KPÖ vorschlägt, kann Wien schon lange
„Während die KPÖ einen Mieternotruf fordert, gibt es in Wien längst
kostenlose und unkomplizierte Hilfe. Unsere MieterHilfe unterstützt
bei Wohnproblemen jeglicher Art. Für Gemeindebaumieter*innen ist
Wiener Wohnen sogar rund um die Uhr erreichbar. Im Durchschnitt wird
ein Anruf innerhalb von 17 Sekunden entgegengenommen. Anliegen werden
dokumentiert, weiterverfolgt und notwendige Schritte rasch
eingeleitet. Ich bezweifle, dass der kommunistische Mieternotruf da
mithalten kann“, so Karner-Kremser. „Die KPÖ hat nur ein Thema:
Wohnen. Leider ist sie damit in Wien an der falschen Adresse. Denn
leistbares Wohnen gehört zum Fundament eines guten Lebens und zum
Fundament sozialdemokratischer Politik. Statt bestehende Angebote
anzuerkennen, versucht die KPÖ, mit diesem Thema Populismus zu
betreiben.“
Zwtl.: Fakten statt Panikmache: Während KPÖ Probleme inszeniert, bietet Wien
Lösungen
Zu den angeblich „schlagartig steigenden Mieten“ betont die
Abgeordnete: „Die höheren Mietvorschreibungen sind keine
willkürlichen Mieterhöhungen, sondern Folge der auslaufenden
Wohnbauförderung. Am Rosa-Jochmann-Ring 5 etwa haben Mieter*innen
über Jahrzehnte von stark vergünstigten Mieten profitiert, die
zuletzt durchschnittlich nur 2,94 Euro pro Quadratmeter betrugen. Die
Umstellung auf den bereits bei Vertragsabschluss vereinbarten
Folgezins – dieser entspricht dem derzeit geltenden Richtwert und
damit dem, was alle neu einziehenden Mieter*innen bei Wiener Wohnen
bezahlen – erfolgte nach vorheriger Information der Mieter*innen.
Dieser wesentliche Hintergrund fehlt bei der KPÖ, die nur
Schlagzeilen produzieren möchte.“
Karner-Kremser betont abschließend: „Als Wiener Sozialdemokratie
brauchen wir keine KPÖ die uns erklärt, wie sozialer Wohnbau geht.
Das rote Wien hat bereits Erfolgsgeschichte geschrieben – und genau
diesen Weg führen wir jeden Tag weiter: mit leistbarem Wohnraum und
konkreter Unterstützung.“
(schluss)ip