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LH Mikl-Leitner: „Wir ziehen bei der Abschaffung der Flugabgabe an einem Strang“

St. Pölten (OTS) – Die Forderung Niederösterreichs nach Abschaffung
der Flugabgabe
erfährt immer breitere Unterstützung. Nach Niederösterreich und Wien
sprechen sich nun auch die Landeshauptleute von Tirol, Salzburg,
Oberösterreich, Steiermark und Kärnten für die vollständige
Abschaffung der Flugabgabe aus.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begrüßt die breite
Unterstützung: „Ich freue mich, dass unsere Forderung nach
Abschaffung der Flugabgabe immer breitere Unterstützung erfährt. Das
zeigt: Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern um Arbeitsplätze,
Wertschöpfung und damit letztlich um die Zukunft unseres
Wirtschaftsstandorts. Denn die Flugabgabe ist und bleibt ein
Schildbürgerstreich, mit dem wir Arbeitsplätze und Wertschöpfung ins
Ausland treiben. Mittlerweile ziehen sieben Bundesländer an einem
Strang. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug. Sie muss die Flugabgabe
endlich abschaffen. Denn wir dürfen unserem Wirtschaftsstandort nicht
länger selbst die Flügel stutzen.“

Österreich verlangt zumindest zwölf Euro Flugabgabe pro
Passagier, während in der benachbarten Slowakei keine vergleichbare
Abgabe eingehoben wird. Gleichzeitig rechnet der Flughafen Wien-
Schwechat heuer mit rund zwei Millionen Passagieren weniger als im
Vorjahr, während das Passagieraufkommen am Flughafen Bratislava um
beinahe 100 Prozent zulegt. Berechnungen des Dachverbands Luftfahrt
zufolge könnte die Abschaffung der Flugabgabe österreichweit jährlich
rund 2.500 zusätzliche Arbeitsplätze und 188 Millionen Euro an
zusätzlicher Wertschöpfung bringen.