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Olympia Eiskanal Innsbruck/Igls erfolgreich (pre-)homologiert

Innsbruck (OTS) – Der Olympia Eiskanal Innsbruck/Igls hat die
Homologierung durch die
Bahnbaukommission des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF
erfolgreich abgeschlossen. Damit ist ein entscheidender Schritt für
die weitere Nutzung der traditionsreichen Sportstätte als
internationale Trainings- und Wettkampfbahn gesetzt – dem
bevorstehenden Bob und Skeleton Doppel-Weltcup im Dezember steht
nichts mehr im Weg. Die Testfahrten fanden von 23. bis 25. Oktober
statt. Auch auf der Rennrodel wurde die umgebaute Bahn erfolgreich
getestet. Von Seiten des Internationalen Rennrodelverbandes FIL gilt
die Bahn aktuell als „pre-homologiert“, ein Standardprozedere sieht
eine offizielle Freigabe für die internationalen Rodelbewerbe erst
nach der internationalen Trainingswoche im November vor. Diese sollte
allerdings nur noch Formsache sein. Damit kann man sich bereits jetzt
auf das Saisonhighlight Rodel WM 2027 freuen.

Nachdem die Homologierung 2025 nicht erfolgreich abgeschlossen
werden konnte, wurden im Jahr 2026 weitere Adaptierungen am Eiskanal
vorgenommen. Mit der nun erfolgten (vorläufigen) Freigabe findet
diese intensive Phase der Nachbesserung und Vorbereitung einen
erfolgreichen Abschluss.

„ Die erfolgreiche Homologierung bzw. Pre-Homologierung ist für
uns ein ganz wesentlicher Meilenstein. Nach den Herausforderungen des
vergangenen Jahres haben wir konsequent an den erforderlichen
Adaptierungen gearbeitet. Umso größer ist die Freude, dass die Bahn
nun die Überprüfung durch beide internationalen Verbände erfolgreich
bestanden hat. Mein Dank gilt unserem gesamten Team, den beteiligten
Fachleuten und ausführenden Unternehmen sowie den Sportverbänden, dem
Sportministerium und unseren Eigentümern Stadt Innsbruck und Land
Tirol, die diesen Weg begleitet haben “, erklärt Matthias
Schipflinger, Geschäftsführer der Olympia Sport- und
Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH (OSVI) . „ Unser Anspruch ist,
den Athletinnen und Athleten verlässliche Bedingungen zu bieten und
den Olympia Eiskanal langfristig als bedeutenden Standort für den
internationalen Spitzensport und den heimischen Nachwuchs zu sichern.
“

Zwtl.: Starke Perspektive für Bob und Skeleton

Für den österreichischen Bob- und Skeletonsport ist die
internationale Freigabe der Bahn von großer Bedeutung. Nicht nur,
weil mit dem Bob und Skeleton Doppelweltcup im Dezember die erste
internationale Bewährungsprobe ansteht. Der Eiskanal bildet auch eine
wichtige Grundlage für das Training der Nationalteams, die
Entwicklung junger Talente und die Durchführung internationaler
Bewerbe.

„ Eine international homologierte Heimbahn ist für den
österreichischen Bob- und Skeletonsport von zentraler Bedeutung. Sie
ermöglicht unseren Teams die Vorbereitung im eigenen Land und gibt
dem Nachwuchs eine wichtige sportliche Perspektive. Die erfolgreiche
Homologierung ist deshalb ein starkes Signal für die Zukunft unserer
Sportarten. Entscheidend ist, dass wir unseren Athletinnen und
Athleten verlässliche Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten
können. Darauf bauen wir gemeinsam mit der Olympiaworld auf “, sagt
Gerhard Rainer, Präsident des Österreichischen Bob- und
Skeletonverbandes .

Zwtl.: Wichtige Grundlage für die Rodel-WM 2027

Auch wenn die offizielle Homologierung für Rennrodeln erst nach
der internationalen Trainingswoche erfolgt, bedeutet die erfolgreiche
„Pre-Homologierung“ für den Österreichischen Rodelverband einen
zentralen Fortschritt in der Vorbereitung auf die Heim-
Weltmeisterschaften. Innsbruck/Igls wird im Februar 2027 erneut zum
Treffpunkt der internationalen Rodelelite.

„ Ohne Modifizierung des Igler Eiskanals wären im Rodelsport
künftig weder die Ausrichtung von Weltcuprennen, noch Titelkämpfe
möglich gewesen, umso wichtiger war die nun erfolgreiche Pre-
Homologierung. Damit können wir uns in Hinblick der Heim-
Weltmeisterschaften 2027 voll und ganz auf die weitere Vorbereitung
konzentrieren. Wir wollen im kommenden Februar in Innsbruck/Igls ein
Sportfest ausrichten, das Spitzenleistungen ermöglicht, Fans
begeistert und junge Menschen ganz generell motiviert, in Bewegung zu
bleiben “, betont Markus Prock, Präsident des Österreichischen
Rodelverbandes .

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Testfahrten richtet sich der
Blick auf die bevorstehende Wintersaison mit vielen sportlichen
Höhepunkten. Der Olympia Eiskanal verbindet damit seine lange
sportliche Tradition mit einer erneuerten Grundlage für
internationale Wettbewerbe und die Förderung des österreichischen
Spitzensports.

Zwtl.: Stimmen zu den Homologierungsfahrten:

David Gleirscher, Rennrodel-Olympiasieger:

„ Die Passage 13/14 ist jetzt ohne Probleme befahrbar und
verzeiht auch einiges. Man hatte nie das Gefühl die Kontrolle zu
verlieren, gleiches gilt auch für die Kurve 15. “

Lisa Schulte, Rennrodel-Weltmeisterin:

„ Es ist von oben bis unten gut fahrbar, das ist einmal das
Wichtigste. Die offenen Kurven, wo man nicht viel Feedback bekommt,
erinnern an die asiatischen Bahnen, auch die Tatsache, dass aufgrund
der Adaptierungen unten raus ein wenig der Speed fehlt, ist
gewöhnungsbedürftig. “

Thomas Steu, Rennrodel-Gesamtweltcupsieger Doppelsitzer:

„ Die Fahrt dauert um knapp acht Sekunden länger, die neuen
Passagen stellen rodlerisch jetzt kein Problem mehr dar,
vorausgesetzt die Linie passt. Die Schlüsselstelle war und bleibt für
mich die Kurve neun. “

Michael Grünberger, Skeleton-Nationaltrainer:

„ Der untere, neue Teil ist sehr anspruchsvoll und erfordert eine
präzise Linienwahl. Für uns als Heimnation ergibt sich dadurch ein
entscheidender Heimvorteil, den wir in den nächsten Wochen
entsprechend nutzen wollen. Unser Dank geht an die Bahnmannschaft
rund um Hansi Jenewein, die trotz warmer Temperaturen eine tolle Bahn
für uns zur Verfügung gestellt haben. Der Olympia Eiskanal in
Innsbruck/Igls ist für unsere Heimweltcups und den Europacuprennen
bestens gerüstet! “

Markus Treichl, Weltcup-Bobpilot:

„ Da ich nur ein paar Minuten von der Bahn entfernt wohne, freut
es mich ganz besonders, dass die Bahn wieder für alle Disziplinen
freigegeben ist! Für uns Weltcup-Athleten ist es sehr wichtig,
weiterhin jährlich ein Heimrennen fahren zu können .“

Zwtl.: Daten zum Olympia Eiskanal:

Gesamtlänge 1.399 m / Höhendifferenz ca. 102 m / Kurvenanzahl 15
(inkl. Kreisel) / Maximale Kurvenhöhe 3,5 m / Gesamtlänge der
verlegten Kühlrohre 100 km / Kunsteisfläche 7000 m 2

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