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Al-Rawi (SPÖ) zu Tarifanpassung: „Beste Öffis der EU zu leistbaren Preisen – FPÖ und ÖVP reden ein Erfolgsmodell schlecht“

Wien (OTS) – „Während FPÖ und ÖVP ein Erfolgsmodell schlechtreden,
stellen die
Wiener*innen ihren Öffis ein Spitzenzeugnis aus: Laut aktuellem
internationalen Ranking hat Wien die besten Öffis der Europäischen
Union und liegt weltweit auf Platz 7. Und das zu Preisen, von denen
Fahrgäste in vielen anderen europäischen Großstädten nur träumen
können. Auch nach der Tarifanpassung fährt man bei uns um 1,32 Euro
pro Tag unbegrenzt durch das gesamte Netz. Die jährliche
Valorisierung ist kein Teuerungsautomatismus, sondern ehrliche und
vorausschauende Politik: Sie sichert dieses hohe Niveau langfristig
ab und erspart allen größere Preissprünge“, betont SPÖ-Gemeinderat
Omar Al-Rawi, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung,
Mobilität und Wiener Stadtwerke, anlässlich der bereits im Vorjahr
angekündigten Tarifanpassung der Wiener Linien für 2027.

Deutliche Worte findet Al-Rawi in Richtung Opposition: „Wer von
schlechter werdenden Leistungen spricht, ist offenbar schon lange
nicht mehr mit Bim, Bus oder U-Bahn gefahren. Rund 2,4 Millionen
Menschen verlassen sich täglich auf unsere Öffis. In den vergangenen
Jahren seit 2012 sind 37 neue Linien und rund 195 zusätzliche
Linienkilometer dazugekommen. Die Anzahl der Haltestellen hat sich
seit 2012 um über 940 erhöht – und somit haben wir heute rund 5.800
Haltestellen im Netz. Wer billigere Tickets fordert und zugleich bei
der Stadt kürzen will, soll ehrlich sagen, auf welche Verbindung die
Wiener*innen dann verzichten müssen. Mit Empörung allein kommt
niemand ans Ziel.“

Platz 1 in der EU und Platz 7 weltweit

Dass Wien beim öffentlichen Verkehr international Maßstäbe setzt,
bestätigt auch das aktuelle Ranking des internationalen Stadtmagazins
Time Out. Mehr als 24.000 Menschen wurden weltweit zu den
öffentlichen Verkehrsmitteln in ihren Städten befragt. 90,3 Prozent
der befragten Wiener*innen bewerten das Öffi-Angebot als gut oder
hervorragend. Damit belegt Wien weltweit den siebten Platz und ist
die bestplatzierte Stadt innerhalb der Europäischen Union.

Auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis spielt Wien in der obersten
Liga. Ab 1. Jänner 2027 kostet die Wiener Jahreskarte bei
Einmalzahlung 483,10 Euro, das entspricht 1,32 Euro pro Tag. In
London kostet ein Jahresticket für die Zonen 1 bis 3 rund fünfmal so
viel, in Amsterdam mehr als dreimal und in Paris etwa doppelt so
viel. Auch in Berlin liegen die Kosten deutlich über jenen in Wien.

Besonders günstig bleibt die ermäßigte Jahreskarte Jugend, Senior
sowie Spezial. Sie kostet künftig 310,40 Euro, womit das gesamte
Wiener Öffi-Netz um rund 85 Cent pro Tag unbegrenzt genutzt werden
kann.

Über eine Milliarde Euro jährlich für das Öffi-Netz

Die Stadt Wien unterstützt den öffentlichen Verkehr mit jährlich
über einer Milliarde Euro und investiert laufend in Ausbau und
Modernisierung. Mit dem Jahrhundertprojekt U2xU5, neuen
Straßenbahnverbindungen und der Erneuerung bestehender Infrastruktur
wird das Angebot kontinuierlich besser. Die jährliche Tarifanpassung
trägt dazu bei, das dichte und wachsende Netz auch in Zukunft
abzusichern.

Jährliche Anpassung schafft Planungssicherheit

Ab 1. Jänner 2027 werden die Tarife der Wiener Linien, wie im
vergangenen Herbst angekündigt, jährlich an den Verbraucherpreisindex
(VPI) angepasst. Die Valorisierung beträgt für 2027 3,45 Prozent.
Damit entsteht ein transparenter und nachvollziehbarer Mechanismus,
der größere, unregelmäßige Preissprünge vermeidet. Bei den ÖBB und im
Verkehrsverbund Ost-Region ist diese Vorgehensweise bereits seit
Jahren etabliert. „Was dort längst selbstverständlich ist, erklären
FPÖ und ÖVP in Wien plötzlich zum Skandal. Das ist durchschaubar“, so
Al-Rawi abschließend.

(Schluss) sh