Wien (OTS) – Mit der heutigen Zertifikatsverleihung im
Bundesministerium für
Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) geht der erste Durchgang
von „NextGen4Austria“ erfolgreich zu Ende. Die Bedeutung solcher
Initiativen ist angesichts des bevorstehenden Generationenwechsels in
Österreichs Wirtschaft groß: In den kommenden Jahren stehen
zehntausende Unternehmen vor einer potenziellen Übergabe.
Erfolgreiche Betriebsnachfolgen sichern damit nicht nur den
Fortbestand bestehender Unternehmen, sondern auch Arbeitsplätze,
Wertschöpfung und die wirtschaftliche Substanz in den Regionen.
JW-Eugster: Betriebsnachfolge ist zentrale Zukunftsfrage für den
Wirtschaftsstandort
„Betriebsnachfolge ist eine zentrale Zukunftsfrage für den
Wirtschaftsstandort. Wer einen Betrieb übernimmt, startet nicht bei
null, übernimmt aber vom ersten Tag an unternehmerische
Verantwortung. Es gilt, Bewährtes weiterzuführen und gleichzeitig mit
eigenen Ideen neue Impulse zu setzen. Dafür braucht es neben
unternehmerischem Mut vor allem die richtige Vorbereitung“, betont
Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.
Genau hier setzt NextGen4Austria an: Das gemeinsam vom BMWET und
der Wirtschaftskammer Österreich initiierte Weiterbildungsprogramm
geht auf eine Forderung der Jungen Wirtschaft zurück und bereitet
angehende Nachfolger:innen gezielt auf die Herausforderungen einer
Betriebsübernahme vor. Im Mittelpunkt stehen praxisnahes Wissen zu
Strategie, Unternehmensbewertung, Finanzierung und rechtlichen Fragen
sowie die persönliche Weiterentwicklung der Nachfolger:innen.
„Mit NextGen4Austria stärken wir die nächste
Unternehmergeneration und geben ihr das notwendige Rüstzeug für eine
erfolgreiche Betriebsübernahme mit. Gute Vorbereitung ist dabei eine
wesentliche Voraussetzung. Gleichzeitig müssen aber auch die
wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stimmen. Wer einen Betrieb
übernimmt, Arbeitsplätze sichert und unternehmerisches Risiko trägt,
braucht ein Umfeld, das Investitionen und Weiterentwicklung
ermöglicht. Dafür müssen wir den Zugang zu Finanzierung verbessern,
steuerliche Belastungen reduzieren und bürokratische Hürden abbauen“,
so Lukas Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.
Mit ihrer Nachfolgestrategie hat die Junge Wirtschaft dafür
konkrete Vorschläge vorgelegt. „Jetzt geht es darum, die nächsten
Schritte zu setzen und Hürden aus dem Weg zu räumen“, so Eugster und
Sprenger abschließend.
Der zweite Durchgang von NextGen4Austria startet am 21. Jänner
2027. Bewerbungen sind bis 27. November 2026 online möglich unter:
www.nextgen4austria.at
Weitere Informationen zur Nachfolgestrategie der Jungen
Wirtschaft: https://www.wko.at/jw/nachfolgestrategie (PWK553)