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Wirtschaftsmotor Technische Universitäten: TU Austria löst 2 Milliarden Euro Wertschöpfung aus und sichert 26.000 Arbeitsplätze

Graz (OTS) – Eine aktuelle Studie des Economica Instituts für
Wirtschaftsforschung
zeigt die enormen volkswirtschaftlichen Effekte der TU Austria: Über
2 Milliarden Euro Wertschöpfung und 26.000 Arbeitsplätze stärken den
Wirtschafts- und Innovationsstandort Österreich.

Die neue Economica-Analyse des ökonomischen Fußabdrucks der
Technischen Universitäten Österreichs unterstreicht deren
gesamtwirtschaftliche Bedeutung: Die TU Austria löste 2025 inklusive
ihrer Beteiligungen, indirekter und induzierter Wirkungen und unter
Einbeziehung ihrer Investitionen einen Bruttowertschöpfungseffekt von
2,01 Milliarden Euro aus. Die TU Austria besteht aus den originären
Mitgliedern TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben sowie den
assoziierten Partnern BOKU University, Technisch-
Naturwissenschaftliche Fakultät der JKU Linz und Fakultät für
Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck.

Zwtl.: Wertschöpfungsfaktor 1,36

Die Studie zeigt: Jeder Euro Bruttowertschöpfung, den die TU
Austria-Universitäten und ihre Beteiligungen erwirtschaften, schafft
weitere 36 Cent Wertschöpfung in der übrigen heimischen Wirtschaft.
Wie leistungsstark dieser Sektor ist, verdeutlicht auch ein
Branchenvergleich: Die Bruttowertschöpfung der TU Austria-
Universitäten entspricht mit 1,09 Milliarden Euro knapp der
Wertschöpfung der gesamten österreichischen Luftfahrtbranche (1,14
Milliarden Euro).

Zwtl.: Über 26.000 Beschäftigungsverhältnisse

Auch auf dem Arbeitsmarkt erweisen sich die TU Austria-
Universitäten als zentraler Anker für Beschäftigung und Kaufkraft.
Insgesamt sind der TU Austria über 26.000 Beschäftigungsverhältnisse
unmittelbar und mittelbar zuzurechnen. Zusammen sichert die TU
Austria ein Lohn- und Gehaltsvolumen von 1,16 Milliarden Euro, was
der heimischen Kaufkraft einen direkten Impuls verleiht.

Zwtl.: Steuern und Abgaben: 619 Millionen Euro

Das durch die Aktivitäten der TU Austria im Jahr 2025 generierte
Steuer- und Abgabenaufkommen beträgt insgesamt 619 Millionen Euro.
Dieser fiskalische Beitrag entspricht dem 1,2-fachen der gesamten
österreichischen Ökostromabgaben (529 Millionen Euro). Alleine der
direkte Abgabenbeitrag der drei originären Mitglieder ist mit 327
Millionen Euro höher als die gesamten jährlichen Zolleinnahmen der
Republik Österreich (322 Millionen Euro).

Zwtl.: Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte aus TU Austria-
Beteiligungen vervielfacht

Die Beteiligungen der TU Austria an Unternehmen,
Forschungszentren und Spin-offs leisten einen zunehmend größeren
Beitrag zu wirtschaftlicher Wertschöpfung und Beschäftigung: Die
Bruttowertschöpfung aus den Beteiligungen stieg von 180 Millionen
Euro im Jahr 2019 auf 430 Millionen Euro im Jahr 2025. Die Zahl der
damit verbundenen Arbeitsplätze erhöhte sich im selben Zeitraum von
989 auf rund 5.200.

Zwtl.: Ausreichende Universitätsfinanzierung als Schlüssel für
Österreichs Wettbewerbsfähigkeit

So eindeutig diese gesamtwirtschaftlichen Effekte ausfallen, so
aufmerksam und besorgt blickt die TU Austria gleichzeitig auf die
finanziellen Rahmenbedingungen ab 2028:

„Die Studienergebnisse von Economica zeigen klar: Jeder Euro, den
die Republik in unsere Technischen Universitäten investiert, stärkt
den Wirtschafts- und Forschungsstandort Österreich. Wir appellieren
an die Bundesregierung, eine ausreichende und bedarfsgerechte
Finanzierung der Universitäten auch ab der
Leistungsvereinbarungsperiode 2028 sicherzustellen“, sagt Horst
Bischof, Rektor der TU Graz und amtierender Präsident der TU Austria.

Horst Bischof betont zudem: „Die Technischen Universitäten bilden
hochqualifizierte MINT-Fachkräfte aus, betreiben strategisch
relevante Forschungsinfrastruktur und treiben die Entwicklung und
Anwendung von Schlüsseltechnologien voran. Ihre Leistungen sind damit
unmittelbar mit den Zielen der Industriestrategie Österreich 2035 der
Bundesregierung verknüpft und müssen bei den Budgetentscheidungen
berücksichtigt werden. Nur mit einer angemessenen finanziellen
Ausstattung können wir auch weiterhin dazu beitragen, die grüne und
digitale Transformation der Industrie voranzutreiben und Österreichs
Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“.

Kurzzusammenfassung der Studie „Die volkswirtschaftliche
Bedeutung der TU Austria”. Christian Helmenstein et al, Economica
Institut für Wirtschaftsforschung, Oktober 2026.

Über TU Austria
Die TU Austria ist eine 2010 von der TU Wien, der TU Graz und der
Montanuniversität Leoben gegründete Allianz der technischen
Universitäten Österreichs. Seit 2025 wird sie durch die BOKU
University sowie die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der
JKU Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der
Universität Innsbruck als assoziierte Mitglieder ergänzt. Unter ihrem
Dach vereint die TU Austria mehr als 65.000 Studierende, 16.100
Mitarbeitende und 8.100 Graduierte jährlich. Unter dem Motto „feel.
tech. europe.“ bündeln die Mitglieder der TU Austria ihre Kräfte, um
in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik gemeinsam mehr zu erreichen.
Mit ihrer Expertise ist die TU Austria ein verlässlicher Partner für
Industrie und Wirtschaft und steht für exzellente Wissenschaft,
wirtschaftliche Relevanz, internationale Vernetzung und nachhaltige
Entwicklung in Österreich. https://www.tuaustria.at

Medienkontakte:

TU Austria
Barbara GIGLER
Pressesprecherin der Präsidentschaftsuni TU Graz
+43 316 873 6006
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TU Austria Generalsekretariat
Elke STANDEKER
Generalsekretärin
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