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Konsum pendelt sich auf der Nulllinie ein, neue Steuern verschärfen die Wachstumsschwäche

Wien (OTS) – Die heute präsentierten Herbstprognosen von WIFO und IHS
zeigen eine
vorsichtige Erholung der österreichischen Wirtschaft. Während die
Industrie erste Erholungssignale sendet, bleibt der private Konsum
schwach. WIFO und IHS erwarten für 2026 lediglich 0,4 bis 0,5 Prozent
reales Konsumwachstum, für 2027 nur 0,5 bis 0,7 Prozent. Gleichzeitig
bleibt die Inflation hoch.

„ Das ist keine nachhaltige Konsumerholung, sondern bestenfalls
ein Einpendeln auf der Nulllinie. Dass die Bundesregierung
ausgerechnet jetzt mit der nationalen Paketsteuer zusätzliche
Belastungen für Konsument:innen und Unternehmen schafft, ist
wirtschaftspolitisch kontraproduktiv. Die Steuer trifft auch
Bestellungen bei heimischen Händlern. Wer die Kaufkraft weiter
schwächt, darf sich über ausbleibendes Wachstum nicht wundern “, sagt
Rainer Will , Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und
unabhängigen Handelsverbands.

Zwtl.: Weniger belasten, endlich reformieren

Der Handelsverband fordert eine Kurskorrektur bei der
Paketsteuer, leistbare Energie, eine spürbare Senkung der
Lohnnebenkosten und weniger Bürokratie.

„ Während Unternehmen um jeden Auftrag und Haushalte um ihre
Kaufkraft kämpfen, schafft sich die die Bundesregierung neuen
Einnahmequellen per Gesetz. Für die Politik sind neue Steuern bequem,
doch sie belasten die Menschen und Unternehmen und drücken auf den
ohnehin schwachen Geschäftsgang – genau dann, wenn wir einen
Aufschwung brauchen . Der Staat sollte besser seine Ausgaben kritisch
prüfen und endlich reformieren. Österreich braucht eine
Entlastungsoffensive und keine neuen kreativen Einnahmequellen “,
betont Will abschließend.