Wien (OTS) – „Die Sanierungsoffensive der Bundesregierung ist ein
wichtiges Signal
für unsere Betriebe. Gerade die Bauwirtschaft und das Handwerk haben
schwierige Jahre hinter sich. Die neuen Fördermittel können
zusätzliche Aufträge auslösen, Arbeitsplätze sichern und die
regionale Wertschöpfung stärken. Damit setzt die Bundesregierung
nicht nur eine Forderung der heimischen Wirtschaft um, sondern
liefert auch einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort“,
begrüßt Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ), das heute vorgestellte Maßnahmenpaket. Für 2027 stehen
insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen 321
Millionen Euro auf thermische Sanierungen wie Gebäudedämmung und
Fenstertausch sowie 179 Millionen Euro auf den Austausch alter Öl-
und Gasheizungen. „Erfreulich ist außerdem, dass unsere Forderung
umgesetzt wird, mit freigewordenen Mitteln aus 2026 bereits ab 2.
November 2026 wieder Anträge für den Heizungstausch stellen zu
können“, so Schultz weiter. Die Förderungen aus dem Budget 2027
stehen ab 4. Jänner 2027 für thermisch-energetische Sanierungen zur
Verfügung.
Einfache und verlässliche Förderung entscheidend, besonders KMU
profitieren
Von der Offensive können insbesondere kleine und mittlere
Unternehmen profitieren – von Bau- und Installationsbetrieben über
Fensterhersteller bis hin zu Baustoffhändlern. Die WKÖ begrüßt daher
die rasche Nutzung der freiwerdenden Mittel in der Höhe von rund 20
Mio. Euro. Klare Rahmenbedingungen und eine verlässliche Abwicklung
sind besonders wichtig. „Entscheidend ist jetzt, dass die Förderungen
rasch in konkrete Projekte münden. Denn wenn investiert und saniert
wird, haben unsere Betriebe, die Menschen und das Klima gleichermaßen
etwas davon“, so Schultz abschließend. (PWK533/NIS)