Wien (OTS) – Die aktuelle Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für
oe24 (1.000
Befragte, 5.10.-6.10.) lässt die heimische Politik beben: Die SPÖ
stürzt in der aktuellen Umfrage auf 14% ab und verliert damit
innerhalb von nur einer Woche 3% (in der Vorwoche waren es noch 17%).
Noch dramatischer für die Regierung: Die FPÖ erreicht mit 41% ihren
bisherigen Bestwert (+3% zur Vorwoche) und knackt damit erstmals die
40%-Marke. Ein Minus gibt es auch für die ÖVP, die auf 20% kommt (-1%
). Die Grünen liegen jetzt schon de facto gleichauf mit der SPÖ: Sie
kommen auf 12% und sind damit mit 1% Abstand bereits innerhalb der
Schwankungsbreite. Die NEOS erreichen 6%, die KPÖ würde mit 4% in den
Nationalrat einziehen.
Die Lazarsfeld-Gesellschaft hat auch erstmals abgefragt, wie die SPÖ
mit einem Spitzenkandidaten Markus Marterbauer abschneiden würde. Das
große Umfrage-Zugpferd ist der Finanzminister dabei nicht: Mit
Marterbauer als Spitzenkandidat käme die SPÖ zwar immerhin auf 16%,
von einem Umfrage-Turbo kann aber keine Rede sein. Die FPÖ liegt bei
der Umfrage mit Marterbauer bei 39%, die ÖVP bei 18%. Immerhin sind
die Grünen mit nur 10% in diesem Szenario klar hinter der SPÖ. Die
NEOS erreichen 9%, die KPÖ würde mit 3% den Einzug in den Nationalrat
verpassen.
Am schlechtesten würde die SPÖ laut Lazarsfeld Gesellschaft mit einem
Spitzenkandidaten Gerhard Zeiler abschneiden. Hier kämen die Roten
lediglich auf 12% und würden erstmals sogar von den Grünen überholt,
die bei einer Kandidatur Zeilers auf 13% kommen. Die FPÖ wäre auch
hier klar Erster und erreicht 40%. Die ÖVP liegt bei 19%, die NEOS
bei 8%.